Archiv der Kategorie: Exkursionen/Projekttage

Projekt Kloster Klasse 6

„Halt die Klappe!“,

hieß es am Mittwoch bei den beiden 6. Klassen. Der Spruch stammt aus mittelalterlichen Klöstern. Die Mönche mussten lange stehen und nutzten klappbare Stehhilfen (Misericordien). Klappte man sie unvorsichtig hoch, knallten sie laut – man musste also buchstäblich „die Klappe halten“, um das Gebet nicht zu stören.

Das letzte Thema im Geschichtsunterricht des Jahrgangs waren die Lebensformen im Mittelalter. Dazu gehört natürlich auch das Leben im Kloster. Um das zu veranschaulichen, sind wir am Mittwoch (1.7.) mit beiden 6. Klassen sowie Frau Kowalkowski, Frau Schedler und Frau Schulz nach Jerichow gefahren, an die Straße der Romanik.
Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie Lehmziegel hergestellt wurden. Das zeigte ein Museumsmitarbeiter. Anschließend konnten sie selbst mit dem Material etwas herstellen. Im Anschluss gab es eine Führung durch das Kloster der Prämonstratenser.
Die gesamte Veranstaltung kam bei den beiden 6. Klassen so gut an, dass die Fahrt zum festen Bestandteil des Unterrichts werden soll, zumal die Busse mittlerweile in knapp 50 Minuten direkt nach Jerichow fahren, so dass Aufwand und Nutzen in einem angemessenen Verhältnis stehen.

Text und Fotos: C. Kowalkowski

Projektwoche und Klassenausflüge 2026

Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ist ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ist ein Erfolg. (Henry Ford)

In der letzten Schulwoche wurden die klassischen Schulstunden zugunsten von projektorientierten Strukturen aufgelöst. Dabei konnte sich jede Klasse mit Hilfe von Klassen- und Fachlehrer*innen mit unterschiedlichen Themen beschäftigen. Hier eine kleine Auswahl der Möglichkeiten:

Klasse 10 war auf der Havel unterwegs.

Klasse 8 bewies (zweifelhafte) navigatorische Künste beim Radeln.

Die fünften Klassen übten sich im Minigolf.

Klasse 7/1 wurde von Frau Maschewski in den Bundestag entführt…

… und begeisterte sich für die Architektur des Gebäudes. 😉

Fotos: A. Burggraf, F. Hochheim, M. Lemme, J. Maschewski

La Traviata – Opernbesuch des Musikkurses 11

Die Oper von Giuseppe Verdi, für deren Besuch sich der Kurs gemeinsam mit Fachlehrerin Frau Schulze entschieden hatte, basiert auf dem Roman Die Kameliendame (La Dame aux camélias) von Alexandre Dumas dem Jüngeren. Im Mittelpunkt steht die Kurtisane Violetta Valéry, die ein luxuriöses, aber tragisches Leben in der Pariser High Society führt. Violetta verliebt sich in den jungen Alfredo Germont. Doch gesellschaftliche Doppelmoral und der Druck von Alfredos Vater zerstören ihr Glück. Die Geschichte endet tragisch mit Violettas Tod an Tuberkulose (Schwindsucht) in den Armen von Alfredo.

Die tragische Geschichte und die faszinierende Musik der romantischen Oper begeisterten gleichermaßen und auch diejenigen, bei denen diese Form der Musik nicht täglich auf der Playlist steht, konnten sich dem besonderen Erlebnis nicht entziehen.

Text: K. Thiele

Foto: S. Schulze

 

Ausbildungsmesse Havelberg

Man kann viel, wenn man sich nur recht viel zutraut.“ (Alexander von Humboldt)

Dazu muss man allerdings erst einmal herausfinden, was man eigentlich mit seinem Leben anfangen möchte. Dabei waren die Aussteller, die die Ausbildungsmesse in der Havelberger Eichenwald-Sporthalle mitgestalteten, allen interessierten Schülerinnen und Schülern sämtlicher Schulformen behilflich. Es konnten erste Kontakte zu Handel und Handwerk geknüpft, Informationen über ein Auslandsjahr eingeholt und Gespräche mit Vertretern zweier Fachhochschulen geführt werden. Auch Verhandlungen über Praktikumsplätze gehörten zum Besuch der Veranstaltung.

Eine ganze Reihe von Ausbildungsbetrieben der Region stellte sich den Interessenten vor.

Insbesondere die Stände der Hochschulen fanden regen Zulauf unter den Gymnasiastinnen und Gymnasiasten.

Text und Fotos: K. Thiele

Exkursion Gedenkstätte Sachsenhausen

„Ich weiß eines: Das Europa der Zukunft kann nicht existieren, ohne sich all derer zu erinnern … die damals in Hass und Verachtung ermordet, zu Tode gefoltert, ausgehungert, vergast, verbrannt oder gehängt wurden.“ Andrzej Szczypiorski

Diese Kultur der Erinnerung wird auch am Diesterweg-Gymnasium gelebt, sodass sich in der vergangenen Woche die Oberstufe des Havelberger Schulteils auf den Weg machte, um das im Geschichtsunterricht Gelernte an historischen Orten zu vertiefen. Einige Schülerinnen und Schüler hatten kurze Vorträge zu einzelnen Stationen vorbereitet, in denen sie einen knappen Überblick über das System der Konzentrationslager gaben. Danach konnte sich jede/r einem selbst gewählten Schwerpunkt zuwenden, um seine Kenntnisse zu vertiefen. Das Interesse aller Beteiligten war so groß, dass der Aufenthalt auf dem Areal des ehemaligen KZ auf Wunsch der Schülerschaft verlängert wurde.

 

Text: K. Thiele

Fotos: C. Kowalkowski

Wasserlager 2025

Sonnige Tage, Teamgeist und sportliche Herausforderungen auf der Spülinsel

Eine Woche lang hieß es für die Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse des Diesterweg-Gymnasiums Tangermünde-Havelberg: raus aus den Klassenräumen, rauf aufs Wasser. Zum dritten Mal fand das Wasserlager auf der Spülinsel in Havelberg statt – diesmal bei strahlendem Sonnenschein, was die Stimmung noch zusätzlich beflügelte.

Organisiert in enger Zusammenarbeit mit dem Wassersportverein Havelberg und der Ruderriege Havelberg konnten die Jugendlichen ihre Kräfte im Kanu messen und dabei viel Neues lernen. Zeitfahren, exakte Wendemanöver oder auch das bewusste Kentern und Wiederaufrichten der Boote verlangten volle Konzentration und Durchhaltevermögen. Doch nicht nur die sportliche Seite stand im Vordergrund: Auch beim gemeinsamen Kochen in Versorgungsgruppen, beim Frühsport am Morgen und bei abendlichen Theorieeinheiten war Teamgeist gefragt.

Neben der körperlichen Anstrengung bot das Lager auch kulturelle und schulische Eindrücke: Der Besuch des Schulstandortes in Havelberg ermöglichte den Tangermünder Schülerinnen und Schülern neue Perspektiven und stärkte die Verbindung zwischen den beiden Teilen des Gymnasiums.

Ein Highlight in diesem Jahr: Herr Wagnitz, derzeit offiziell im Bildungsurlaub, begleitete das Lager in seiner Freizeit. Für dieses Engagement zeigten sich Schüler wie Kollegium gleichermaßen dankbar – ein Einsatz, der die Woche in besonderer Weise bereicherte.

Zum Abschluss der erlebnisreichen Tage steht nun noch eine Klausur an, in der die erarbeiteten theoretischen Grundlagen geprüft werden. Fest steht schon jetzt: Das Wasserlager hat sich zu einem festen Bestandteil des Oberstufenlebens entwickelt – und bietet Jahr für Jahr eine gelungene Mischung aus Sport, Gemeinschaft und wertvollen Erfahrungen fürs Leben.

Text und Foto: F. Bünger

Schwimmbadfest 2025

Ausgerechnet am Freitag, dem 13, wurde das Wetter unerwartet schön, die Sonne schien, eine leichte Brise wehte und wir hatten nach der zweiten Stunde Unterrichtsschluss und durften zum Schwimmbadfest, das die Elftklässler*innen für die Sekundarstufe I vorbereitet hatten. Egal, ob es darum ging, beim Turmspringen eine gute Figur zu machen, beim Volleyball Punkte zu sammeln oder sich in der Staffel mit dem Schulleiter zu messen – die Begeisterung war groß und insbesondere die Kinder aus den 5. und 6. Klassen zeigten dabei einen wahren Feuereifer.

Vielen Dank an die Klasse 11 für die Organisation der Veranstaltung und an Petrus, der sie mit dem passenden Wetter bedachte! 🙂

Erwärmung ist alles…

… dann kann man sogar ganz unkonventionelle Sprünge machen.

Auch an Land ging es sportlich zu. Egal, ob Volleyball…

Fußball oder…

… Denksport – alles wurde begeistert ausgeübt.

Es muss nicht immer der Fünfer sein…

… kann aber!

Manche lassen es ruhig angehen…

… andere wetteifern um jede Hundertstelsekunde.

Hier setzt Herr Müller, einer der beiden späteren Sieger, zum Sprung an.

Perfekte Wechsel inklusive.

Am Ende entstieg Neptun höchstpersönlich den Fluten und taufte ausgewählte Teilnehmer*innen.

Text und Fotos: K. Thiele

Exkursion in den Landtag

„Öffentlichkeit ist der Sauerstoff der Demokratie.“

Günter Wallraff

Am Montag, dem 12.5.2025, machte sich die 9. Klasse des Gymnasiums aus Havelberg mit der Bahn auf den Weg in den Landtag nach Magdeburg. Die Exkursion sollte etwas Anschaulichkeit politischen Handelns in den Sozialkundeunterricht bringen. Mit im Gepäck hatte man politische Fragen rund um die Themen Bildung, Digitalisierung, ÖPNV in der Region und Umweltschutz.

Zunächst gab es eine kurzweilige und interessante Führung durch das Landtagsgebäude. Im Plenarsaal konnte die Luft der Legislative geschnuppert werden. Ein Gespräch mit dem direkt gewählten Abgeordneten des Wahlkreises 03 im Landkreises Stendal Chris Schulenburg (CDU) folgte im Anschluss. Der Politiker schilderte seinen Weg hin zum Berufspolitker. Er selbst hat einst sein Abitur am Gymnasium Havelberg gemacht. Zum Abschluss stellten die Schülerinnen und Schüler die mitgebrachten Fragen rund um politische Themen aus ihrem Alltag als Jugendliche in Sachsen-Anhalt.

Text und Fotos: J. Maschewski

Theaterworkshop Klasse 6/1

„Die ganze Welt ist ein Theater“ (Shakespeare)

Am letzten Schultag vor den Osterferien ging es für die Klasse 6.1 mit dem Theaterbus von Havelberg nach Stendal ins Theater der Altmark. Der Bus bringt normalerweise die Schauspielerinnen und Schauspieler zu Spielstätten in ganz Deutschland, wenn gerade keine Aufführungen in Stendal stattfinden. Das dieser Bus extra für uns kam, war eine besondere Ehre.

Nach der Ankunft gab die ehemalige Puppenspielerin und nun Theaterpädagogin Claudia Tost eine Führung durch das Haus. Dabei war sogar das Betreten der Hauptbühne erlaubt, aber es konnte auch im Fundus gestöbert oder Masken- und Proberäume inspiziert werden.

Die Klasse hatte aber eher praktisches als theoretisches Interesse und was dann kam, wurde später klar als das Highlight des Ausflugs bewertet: Der Workshop, in dem neben kommunikativen Aufwärmübungen kleine, selbst ausgedachte Szenen einstudiert und aufgeführt wurden. Die Szenen mussten um die Wörter Detektiv, Fisch und Bild kreisen. Heraus kamen sehr unterschiedliche Interpretationen. Man sah wirklich viel schauspielerisches Talent und vor allem viel Spaß.

Danke liebes Theater, dass ein solch schönes Programm für Klassen angeboten wird.

 

Text und Fotos: J. Maschewski

Exkursion Berlin Klasse 11

„Herrlich überdrehte Nummern und Ohrwürmer.“ (Berliner Morgenpost)

Am vergangenen Mittwoch erwartete die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 11 ein besonderer Unterrichtstag. Dieser fand nicht in der Schule, sondern in der Hauptstadt statt, wo zunächst einer von drei Workshops des Humboldtforums besucht wurde. In der Veranstaltung „Sound on“ wurden Kompositionen aus Alltagsgeräuschen erstellt, in den anderen beiden Plakate mit politischen Inhalten entworfen und gestaltet.

Nach einer Pause stand der Besuch des „Theaters des Westens“ an, in dem das Musical „Ku’damm 59“ gegeben wurde. Basierend auf der von UFA Fiction produzierten ZDF-Reihe „Ku’damm“ ist das von einem Millionenpublikum und der Kritik gefeierte Werk der mehrfachen Grimme-Preisträgerin und Autorin Annette Hess die Quelle des Musicals, dessen flotte Klänge bei den Elftklässler*innen für Begeisterung sorgten.

Das Wahrzeichen Berlins

„Sound on“ hieß es unter anderem für diese vier enthusiastischen Damen.

Die Technik von gestern als Grundlage für die Aufnahmen von heute.

Das „Theater des Westens“ – seit 1896 ein Haus der leichten Muse