Exkursion in den Bundestag

„Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir.“ (Seneca)

Das ist ein Spruch, der schon Jahrhunderte überdauert hat und keinem Schüler fremd sein dürfte, aber angesichts mancher Unterrichtsinhalte zuweilen eher sinnentleert erscheint. Etwas anders gelagert war die Sache jedoch am vergangenen Freitag, als die NeuntklässlerInnen gemeinsam mit Frau König und Frau Thiele ihren Container zunächst mit einem Sitzplatz im Bus bzw. in der Bahn und anschließend mit einem Stuhl im Herzen der Demokratie tauschten. Hier, im Plenum des Bundestages (wenngleich vorerst auch nur auf der Besuchertribüne, aber wer weiß…), hatten sie zunächst die Möglichkeit, einer teilweise emotional geführten und mit diversen Zwischenrufen versehenen Debatte über die von der LINKSPARTEI geforderte Einführung einer Ost-Quote in Bundesbehörden sowie der Abstimmung über die Annahme bzw. Ablehnung beizuwohnen. Das war eine für uns alle ziemlich spannende Angelegenheit, zumal keinesfalls Einigkeit herrschte, sondern sehr kontroverse Standpunkte dargelegt wurden. Letztlich wurde der Antrag auf Empfehlung des zuständigen Ausschusses von der Mehrheit der anwesenden Parlamentarier abgelehnt.

Im Anschluss daran hatten wir die Möglichkeit, den Bundestagsabgeordneten Dr. Marcus Faber (FDP) eine Stunde lang zu allen denkbaren Aspekten der Politik, seiner persönlichen Einstellung zu tagesaktuellen Themen und seinem Werdegang als Politiker zu befragen. Davon machten die meisten SchülerInnen sehr regen Gebrauch – das Interesse war riesig! Dr. Faber zeigte sich als gut aufgelegter, rhetorisch versierter und politisch engagierter Gesprächspartner, der seine Freude an den wissbegierigen NeuntklässlerInnen hatte. Dafür und für die vielen Insider-Informationen, die man im Unterricht so sonst nicht erfährt, möchten wir ihm unseren herzlichen Dank aussprechen. Und es ist keineswegs ausgeschlossen, dass er den einen oder anderen Nachwuchspolitiker irgendwann im Parlament wiedersieht!

Das Herz der deutschen Demokratie – der Bundestag im Reichstagsgebäude in Berlin.
Neuwahlen in Sicht?
Nur zwölf der 709 Politiker im Bundestag sind unter 30 – vielleicht steht hier schon die Verstärkung?
Gruppenbild mit Abgeordnetem

Text: Katja Thiele

Fotos: Katja Thiele/Dr. Marcus Faber

Weiterlesen

Unternehmenskompetenzen für die Arbeitswelt 4.0

„Optimierung ist etwas für Prozesse, Innovation für Menschen.“

Am 27.09.2019 erhielten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 die Gelegenheit, kostenlos den Prototypen eines Planspiels für den Wirtschaftsunterricht, der vom SITI-Junggründerzentrum unter der Leitung von Dr. Hannes König entwickelt und zur Verfügung gestellt wurde, zu testen. Das Planspiel, das den zeitlichen Umfang eines Projekttages in Anspruch nimmt, setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen. Zunächst sehen die Teilnehmenden ein Theaterstück, bei dem ein Unternehmer und sein Mitarbeiter sich darüber unterhalten, welchen beruflichen Werdegang Letzterer einschlagen wird. Dies stellt den Problemaufriss dar, denn die Aufgabe wird es sein, nach Durchlaufen je mehrerer Stationen in drei verschiedenen Arbeitsgruppen eine fundierte Empfehlung an den jungen Mitarbeiter auszusprechen. Bevor es aber richtig losgeht, werden zunächst in nach Zufallsprinzip zusammengestellten Gruppen Fragenkomplexe zur Berufsfindung sowie zu wirtschaftlichen Fragen allgemein bearbeitet. Anschließend folgt eine Zusammensetzung der drei Arbeitsgruppen nach Interessenschwerpunkten, die über einen Test abgefragt werden. Die erste Gruppe versetzt sich in die Rolle der Projektleitung eines bestehenden Unternehmens und kümmert sich um die Gewinnung von MitarbeiterInnen, deren Zufriedenheit mit der beruflichen Tätigkeit sowie dem Umfeld. Dazu kontaktiert sie die Geschäftsleitung sowie diverse Behörden und entwickelt Parameter für das Qualitätsmanagement. Die zweite Gruppe wird kreativ tätig, indem sie mit Hilfe einer innovativen Idee ein Startup gründet und den Weg eines Unternehmensgründers von der Gründerzentrale über Banken mit diversen Finanzierungsangeboten, bei denen man sich begründet für eines entscheiden muss, und Behörden bis hin zum Patentamt nicht nur geistig nachvollzieht, sondern auch fiktiv geht. Die dritte Gruppe übernimmt die Rolle eines Unternehmensnachfolgers. Sie erweitert die bestehende Produktpalette, indem sie ein neues Produkt entwickelt und implementiert. Dazu werden Messen sowie Banken besucht und Finanzierungsangebote verglichen. Neben dem Betreiben eines aktiven Qualitätsmanagements werden Fortbildungsveranstaltungen für die Belegschaft in Bezug auf das neue Produkt entwickelt. Die fiktive Zeit, innerhalb derer die betrieblichen Aufgaben bewältigt werden sollen, beträgt ein Kalenderjahr. Für das Planspiel stehen real ca. 90 Minuten zur Verfügung. Umgerechnet auf die tatsächlich verfügbare Zeit dauert ein Tag folglich 15 Sekunden. Die jeder Gruppe noch verbleibende Zeit wird permanent per Countdown eingeblendet. Während der gesamten Bearbeitungszeit stehen die Darsteller des Eingangsstückes den Teilnehmenden zur Seite und begleiten die einzelnen Arbeitsschritte, die in den komplexen Aufgabenstellungen abverlangt werden und nicht immer von allen ohne Probleme umgesetzt werden können. Sie werten nach der abschließenden Präsentation der Gruppenarbeiten, die in der jeweiligen Empfehlung für den Mitarbeiter gipfeln, die Arbeit mithilfe eines Punktesystems aus. Einen speziellen Bonus gibt es für besonders aktive SpielerInnen. Ihnen winkt ein Praxistag an der Seite eines Managers aus der freien Wirtschaft. Am Ende des langen und mitunter anstrengenden Projekttages steht letztlich die Erkenntnis, dass unternehmerisches Handeln in jedem Beruf bzw. in jeder Stellung der Arbeitswelt 4.0 gefragt ist, Auswirkungen auf den Einzelnen und die Anderen hat und darüber hinaus somit aktive Entscheidungen eines Jeden erfordert. Die SchülerInnen der Klassen 9,10 und 12 unseres Schulstandortes hatten die Möglichkeit, diesen praxisorientierten Unterricht zu testen und sind sich einig, dass Wirtschaft ein wirklich interessantes Fach ist, vor allem, wenn man es so aktiv erleben und in realitätsnahen Simulationen konkret handeln kann. Die dabei angewendeten Arbeitstechniken sowie die geförderten Kompetenzen in den Bereichen Planung, Entscheidung, Führung, Beurteilung Kommunikation und Medien kommen ihnen nicht nur im (Wirtschafts-)Unterricht, sondern, wie beabsichtigt, auch und gerade im Leben neben und nach der Schule zugute.

Vom Kopf auf den Zettel – manchmal schwieriger als gedacht.
„Wir liegen lieber ungefähr richtig als exakt falsch.“ Warren Buffet
Life begins at the end of your comfort zone.
Es geht voran!
Probehalber einen Kredit aufnehmen – im Planspiel kein Problem und das bevor man 18 ist.
„Freude an der Arbeit läßt das Werk trefflich geraten.“ Aristoteles

Text und Fotos: Katja Thiele

Weiterlesen

NS-Euthanasie-Tötungsanstalt Bernburg

„125 Mark sind die Ausgaben für ein gesundes deutsches Schulkind. Um wie viel Prozent teuerer kommt dem deutschen Volk ein Geisteskranker oder Krüppel?“ – Rechenaufgabe in der Zeit des Nationalsozialismus.

Seit 1989 befindet sich auf dem Gelände des Fachklinikums Bernburg eine öffentliche Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie während der Zeit des Nationalsozialismus‘. Durch die finanzielle Förderung durch die Landeszentrale für Politische Bildung Sachsen-Anhalts wurde den Schüler/innen der 11. Jahrgangsstufe des Diesterweg-Gymnasiums Havelberg ein Besuch ermöglicht.

In der Zeit von 1940 bis zum Spätsommer 1943 starben hier etwa 14000 Patienten aus Heil- und Pflegeanstalten und Häftlinge aus Konzentrationslagern. Der Blick in die dunkle Zeit der NS-Diktatur wurde in eine Richtung gelenkt, die das Grauen und die Menschenverachtung auf beklemmende Weise verdeutlicht. So gab es „Erbgesundheitsgerichte“, die über die Sterilisation eines Menschen entschieden, ein Gesetz zur Unfruchtbarmachung, wenn der Mann oder die Frau nicht den Rassegesetzen entsprach, Ärzte, die Schüchternheit als Schwachsinn und nicht lebenswert diagnostizierten. Es wurde jedoch auch der Umgang mit den Tätern im Nachkriegsdeutschland am Beispiel der „Karriere“ des Horst Schumann thematisiert und darauf verwiesen, dass es bis heute ca. 400000 Opfer gibt, denen keine Rehabilitation zuteil wurde.

Besonders erschütternd war die Tatsache, dass die Tötung sogenannten „unwerten Lebens“ auch vor Kindern nicht zurückschreckte.

„Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ (George Santayana)

Wir wollen uns erinnern.

Quelle: https://gedenkstaette-bernburg.sachsen-anhalt.de/

Text: Marina Pokorny

Weiterlesen

Tag der Verkehrserziehung

„Die größte Gefahr im Straßenverkehr sind Autos, die schneller fahren, als ihr Fahrer denken kann.“ Robert Lemke

Alljährlich kurz vor den Sommerferien steht der „Tag der Verkehrserziehung“ auf dem Plan. Dabei lernen die SchülerInnen klassenweise etwas über das Verhalten im Straßenverkehr. Während die Jüngeren Wegbeschreibungen entwerfen und öffentliche Verkehrsmittel ausprobieren sowie der Feuerwehr einen Besuch abstatten, üben die Größeren unter fachkundiger Anleitung des DRK Erste Hilfe oder beschäftigen sich theoretisch mit dem korrekten Verhalten als Fahrzeugführer. Unterstützt werden sie dabei von der ortsansässigen Fahrschule. Insgesamt ist der Tag immer interessant und vor allem lehrreich, auf dass die Ferien für alle unfallfrei und ungetrübt verlaufen können.

Erste Hilfe statt letzter Ölung.
Notruf absetzen – Verletzten ansprechen – Entscheidung treffen
Atmung und Puls vorhanden. Hier steht also die stabile Seitenlage an.
Bei Verletzungen aller Art Handschuhe nicht vergessen!!!

Fotos: Lina Reim

Weiterlesen

Besuch im Bundestag

„Nichts in der Politik passiert einfach so. Wenn es passiert, kannst du dir sicher sein, dass es so geplant war.“ (Franklin D. Roosevelt)

Wo aber planen Politiker das, was sie durchsetzen wollen? Wer hilft ihnen dabei und wie kommt man eigentlich dazu, sich überhaupt in der Politik zu engagieren? Diese und weitere Fragen, die im Sozialkundeunterricht aufgekommen waren, bewogen uns, die Antworten direkt vor Ort zu suchen und so machten wir, die beiden neunten Klassen und Frau Leutloff sowie Frau Thiele, uns am 25.03.2019 auf den Weg nach Berlin, um dem Bundestag einen Besuch abzustatten. Wer hätte gedacht, dass es so schwierig ist, überhaupt ins historische Reichstagsgebäude zu gelangen? Die Kontrollen am Eingang konnten es problemlos mit denen eines amerikanischen Flughafens aufnehmen, aber zum Glück waren wir vorgewarnt und hatten alle potenziell terrorverdächtigen Instrumente daheim gelassen. Zu gern hätten wir im Plenarsaal, immerhin dem des zweitgrößten Parlaments der Welt, auf den englisch-blauen Stühlen Platz genommen, aber das ist den Parlamentariern vorbehalten. Zumindest durften wir auf der Pressetribüne sitzen und den Ausführungen zur Geschichte und Funktionsweise des Bundestages lauschen. Nun wissen wir beispielsweise, dass ein Hammelsprung keineswegs der allmittägliche Run auf die Cafeteria ist, sondern ein Abstimmungsverfahren, und warum die Linkspartei links sitzt, ist auch nicht länger ein Geheimnis, sondern schlichtweg der Geschichte geschuldet, denn in der französischen Nationalversammlung saßen die revolutionären Kräfte auf der linken Seite und damit in Opposition zu den adlig-konservativen Vertretern.

Nach dem Vortrag ergab sich die Möglichkeit mit Herrn Scott Usatorres, dem Büroleiter eines Abgeordneten, ins Gespräch zu kommen und ihn alles zu fragen, was uns unter den Nägeln brannte. Anfangs noch zögerlich, aber zunehmend interessierter erkundigten wir uns u.a. danach, was ein Abgeordneter eigentlich in der sitzungsfreien Zeit macht (er arbeitet in seinem Wahlkreis), warum der Plenarsaal oft so leer ist (weil nur die Abgeordneten des jeweiligen Fachausschusses über strittige Fragen abstimmen), welche Qualifikationen man braucht, um Politiker zu werden (eine schnelle Auffassungsgabe, rhetorisches Talent, Verhandlungsgeschick usw.) und natürlich, was man eigentlich verdient… (eine ganze Menge). Einige von uns überlegen jetzt, ob das vielleicht doch ein Job für sie wäre.

Am Ende erklommen wir noch die Kuppel und genossen den Blick über die Hauptstadt mit ihren Wahrzeichen – dem Brandenburger Tor, der Siegessäule und dem Fernsehturm.

Unser Fazit: Vieles von dem, was wir im Bundestag gehört haben, wussten wir theoretisch schon, aber es ist natürlich etwas ganz anderes, einmal der Heimstatt der Demokratie so nah zu sein und mit echten Profis zu sprechen. In diesem Zusammenhang möchten wir uns ganz herzlich bei Herrn Usatorres für seine Offenheit und die freundliche Art bedanken, mit der er uns einen Einblick ins Herzstück des deutschen Parlamentarismus gegeben hat. Vielen Dank auch an den Förderverein, der die Reisekosten für diese interessante Exkursion übernommen hat und an Frau Leutloff, die den Kontakt zu unserem Gesprächspartner herstellte.

Das Reichstagsgebäude – moderne Technik in alter Hülle.
Einigkeit und Recht und Freiheit…
Gleich wird debattiert!
Noch lieber hätten wir auf Frau Merkels Stuhl gesessen.
Erste Grundvoraussetzung für einen Politiker: interessiert gucken!
Auch für die Physiker unter uns bot der Bundestag allerlei Interessantes.
Schon für den Ausblick lohnte es sich Politiker zu werden.
Eine kleine Stadt für sich.
Nicht nur Herr Usatorres macht eine gute Figur, oder?
Die Aussicht von der Kuppel ist toll, auch wenn wir davorstehen…
Von wegen der Anteil der Frauen im Bundestag ist auf 30% gesunken. Wir geben 100%!

Text: Katja Thiele  Fotos: Ina Leutloff, Katja Thiele

Weiterlesen

Gläsernes Labor Berlin

Seit dreißig Jahren versuche ich nachzuweisen, dass es keine Kriminellen gibt, sondern normale Menschen, die kriminell werden.“ Georges Simenon

Wir, die Klassen 11 und 12, wiederum versuchten anlässlich unserer Exkursion ins Gläserne Labor Berlin nachzuweisen, wer denn nun eigentlich der Straftäter in unserem fiktiven Fall gewesen ist. Dazu folgten wir mit Hilfe einer DNA-Analyse der Täterspur und konnten den „Bösewicht“ am Ende dank der am Tatort hinterlassenen DNA identifizieren. Auf diese Art und Weise hat auch denen von uns die Beschäftigung mit Bio und Chemie Spaß gemacht, die sich sonst in den genannten Fächern lieber zurückhalten.

Täter-DNA einfüllen…

… Wahrheitsserum dazu…
… beim Warten intelligent gucken…
… und voila – einer der hier Anwesenden wird es wohl gewesen sein!
Mal sehen, ob die Zwölfer es schaffen, ihn zu identifizieren.
Zumindest sehen sie interessiert aus…

Fotos: Lina Reim

Weiterlesen

Studienfahrt Prag 2018

 

„Prag läßt nicht los. Dieses Mütterchen hat Krallen.“ (Franz Kafka)

Dazu muss man jedoch erst einmal in Tschechiens Hauptstadt gewesen sein, um sich selbst ein Bild davon zu machen. Diese Gelegenheit bot sich der Klassenstufe 12 gleich zu Beginn des Schuljahres. Gemeinsam mit einer Gruppe aus Tangermünde begab sie sich vom 13. bis zum 17.08.2018 auf eine Studienfahrt in die goldene Stadt. Das Programm war umfang- und abwechslungsreich. Nach einer mehrstündigen einführenden Stadtführung, die am Wenzelsplatz begann und nach verschlungenen Pfaden an der Karlsbrücke endete, konnte man die persönlichen Highlights auf eigene Faust erkunden. Vorher jedoch stand noch ein Besuch der Festung Karlstein an, der uns einen Überblick über die tschechische Geschichte bescherte. Neuere deutsch-tschechische Historie stand am nächsten Tag auf dem Plan, der der Erkundung des ehemaligen Ghettos Theresienstadt inklusive der kleinen Festung, des Museums und des Krematoriums gewidmet war. Für viele war es ein bedrückender Besuch, bei dem immer wieder die Frage nach Verantwortung und dem Umgang mit der Vergangenheit aufkam. Weitaus glamouröser ging es am letzten Tag zu, der der Besichtigung des Hradschins gewidmet war. Schloss, St.-Veits-Dom und goldenes Gässchen verfehlten die Wirkung auf die Besucher nicht. Allerdings waren aufgrund der großen Hitze alle froh, im Anschluss daran bei kühlen Getränken geruhsam über die Moldau zu schippern.

Fazit: Prag ist eine großartige Stadt. Der eine oder andere wird sicherlich noch einmal hierher zurückkehren.

Text und Fotos: Katja Thiele

       

 

 

 

 

 

 

Text und Fotos: Katja Thiele

Weiterlesen

Tag der Verkehrserziehung

„Wenn Feuer wär und keine Feuerwehr, was meinst du, was für Feuer wär?!“

Anlässlich des Tages der Verkehrserziehung besuchten die Fünftklässlerinnen die hiesige Feuerwehr und ließen sich die Geräte erklären. Außerdem wurde das Feuerwehrauto inspiziert und Wissenswertes zum Thema Brandschutz besprochen. Dabei durfte jeder selbst die einzelnen Gerätschaften ausprobieren und sich einmal wie ein Feuerwehrmann fühlen.

Fotos: Ina Leutloff

Weiterlesen

Notre Dame de Paris

„Es gibt nichts Schöneres, als geliebt zu werden, geliebt um seiner selbst willen oder vielmehr trotz seiner selbst.“ (Victor Hugo)

„Wie der Originaltitel verrät, steht im Mittelpunkt des Romans die Kathedrale von Notre Dame in Paris. Um diesen Mittelpunkt herum bewegt sich (…) das Leben des ausgehenden Mittelalter. (…) Claude Frollo, der Erzdiakon der Kathedrale von Notre-Dame, ist besessen von der schönen Zigeunerin Esmeralda. Diese aber liebt den Hauptmann Phöbus, einen Blender und Frauenheld. Frollo sticht seinen Rivalen Phöbus nieder. Er rächt sich an der Esmeralda für seine Zurückweisung, indem er ihr die Schuld gibt und sie der Hexerei bezichtigt. Aber er rechnet nicht mit Quasimodo, dem verwachsenen Glöckner von Notre-Dame, den Frollo selbst einst als Findelkind aufgenommen hatte. Auch Quasimodo hegt eine aussichtslose Liebe für Esmeralda. Als sie vor der Kathedrale öffentlich hingerichtet werden soll, rettet er sie heldenmutig. Quasimodo versteckt die Zigeunerin in der Kathedrale. Aber auch das Kirchenasyl kann sie nicht schützen. Schließlich wird die Kathedrale gestürmt. Frollo bedrängt Esmeralda ein letztes Mal, aber sie verweigert sich ihm wieder, und so liefert er sie dem Galgen aus. Als er sich dann noch an ihren Todesqualen weidet, stürzt Quasimodo seinen Ziehvater zur Rache von den Zinnen. Darauf geht er an das Grab seiner Geliebten, um dort zu sterben und mit ihr zu ruhen.“

http://www.klassiker-der-weltliteratur.de/der_gloeckner_von_notre_dame.htm

Wer kennt ihn nicht, den 1996 erschienenen Trickfilm, in dem die Geschichte von Quasimodo und Esmeralda familientauglich erzählt wird? Aber wer von uns hat die Handlung je in der Originalsprache und in Form eines Puppentheaters erlebt? Das können die Schülerinnen der Klassen 7 bis 9 von sich behaupten, nachdem sie gebannt dem interaktiven Spiel, das zum Teil in französischer Sprache gegeben wurde, gefolgt waren. Am Ende galt es, Fragen zum Stück zu beantworten, was der Mehrzahl der Anwesenden gut gelang und das Theater-Erlebnis angenehm abrundete.

 

 

 

 

Weiterlesen

Die Geschichte der Rockmusik

„Ich verstehe nichts von Musik. In meinem Fach ist das nicht nötig.“ Elvis Presley
Das konnte man von den vier Musikern, die die Tangermünder Aula in eine Rock-Arena verwandelten, wahrlich nicht behaupten. Und so waren die extra für dieses Event aus Havelberg angereisten Klassen 7 und 9 sowie der Musikkurs 10 begeistert, als ihnen quasi nebenbei und mit großem Vergnügen die Geschichte der Rockmusik anhand von Chartbreakern (handmade!) nahegebracht wurde. Unverkrampft und mit viel Freude am Musizieren wurde in 90 Minuten von Blues über Rock’n Roll, Rhythm and Blues, Punk, New Wave bis hin zum Crossover der 2000er alles vorgestellt, was musikalisch von Bedeutung war, und vom Publikum mit Freuden aufgenommen. Dabei zeigte sich, dass Elvis lebt und die Beatles bei Weitem nicht tot sind, denn selbst die jüngsten TeilnehmerInnen konnten etwas mit diesen Namen anfangen und so mancher summte den „Jailhouse-Rock“ oder „Let it be“ mit, während der Fuß wie von selbst im Takt der Drums wippte. Dass alle miteinander Sinn für Rhythmik haben, zeigte sich beim Mini-Projekt Body-Percussion, zu dem sich das Publikum nur zu gern animieren ließ. Das war Musik-Unterricht einmal anders und ein Ausflug, der sich wirklich gelohnt hat!
Fotos: Katja Thiele

 

 

 

 

 

Weiterlesen