
Wasserlager 2026 – fünf Tage auf und neben dem Wasser


Sommer, Sonne, Schwimmbadfest!
Auch in diesem Jahr ermöglichten uns die Stadtwerke Havelberg drei wunderbare Stunden in dem von ihnen betriebenen Schwimmbad. Es war so heiß, dass alle froh waren, umgehend in die kühlenden Fluten zu tauchen. Im spielerischen Wettbewerb maßen sich Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen mit Ausnahme der 9. Jahrgangsstufe, die gerade im Praktikum war. Auf einer Stempelkarte, die von den organisierenden Elftklässler*innen ausgeteilt worden war, konnten die Ergebnisse erfasst und abgerechnet werden. Am Ende winkten den Gewinnerinnen und Gewinnern süße Preise. Bei der Schwimmstaffel, einem der erklärten Höhepunkte des Festes, trat auch in diesem Jahr unter der Führung von Herrn Müller eine Lehrerstaffel an, die den Sieg für sich verbuchen konnte. Mit der Neptuntaufe endete eine erfolgreiche Veranstaltung, die allen Teilnehmenden großen Spaß gemacht hat. Unser Dank für die gute Organisation und die Verköstigung geht an Klasse 11.

Im Viererbob durch den Wasserkanal!

Spektakuläre Sprünge…

… kopfüber und kopfunter…

… werden von strengen Preisrichtern begutachtet.

Für Süßes und Pikantes ist reichlich gesorgt.

Auch außerhalb des Wassers war für angenehmen Zeitvertreib gesorgt – mal sportlich…

… mal ganz geruhsam.

Alte Kinderspiele wurden neu entdeckt und begeistert ausprobiert.

Die schnellsten Schwimmer*innen aller Klassen kraulten um die Wette.

Neptun waltete seines Amtes.
Text und Fotos: K. Thiele
„„Wenn du weniger als dein Bestes gibst, verschwendest du deine Gabe.“ Steve Prefontaine, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiafinalist
Das Beste gaben heute alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5-10, die sich im Dreikampf miteinander maßen, Fußball, Tischtennis und Volleyball spielten, aber auch die Elftklässler*innen, die das Sportfest gemeinsam mit der Fachschaft Sport organisiert hatten und für den leckeren Gaumenschmaus zwischen den Wettkämpfen sorgten. Da spielte am Ende sogar das Wetter mit!

Dem Regen trotzen – Erwärmung ist alles!

Beginnend bei 50 m und endend bei 100 m liefen alle mit dem Wind um die Wette.

Manch einer machte große Sprünge.

Anderen gelang der große Wurf.

Zufriedene Mienen dankten es ihnen.

Auch in der Sporthalle war viel los.

Und für leckeres Essen hatten die Elfer gesorgt.

Schwedenstaffel, 1. Abteilung, am Start

Der erste Wechsel klappte schon bei den Kleinen.

Schwedenstaffel, 2. Abteilung

Ein Wechsel wie aus dem Bilderbuch…

… war etwas zu schwungvoll angelegt.

Bei der Spaßstaffel war für Abkühlung gesorgt.

Bobbycar – auch im fortgeschrittenen Kindesalter noch sehr beliebt 🙂

Frau Barenthin wird anlässlich ihres letzten Sportfestes verabschiedet.

Die Sieger …

… und Siegerinnen des Dreikampfes. Herzlichen Glückwunsch!
Am 29. Januar trat unsere Schulmannschaft beim Landesfinale von Jugend trainiert für Olympia und Paralympics im Badminton an. Austragungsort war das Elisabeth-Gymnasium in Halle (Saale), wo die besten Schulteams Sachsen-Anhalts um die Medaillen kämpften.
Von Beginn an zeigte sich: Dieses Landesfinale war außergewöhnlich ausgeglichen. Unsere Mannschaft hielt in allen Begegnungen auf Augenhöhe mit und musste sich am Ende zweimal denkbar knapp mit 3:4 geschlagen geben. In beiden Fällen fehlte es nicht an Leistung oder Einsatz, sondern am letzten Quäntchen Glück – jenem Glück, das an diesem Tag nicht auf unserer Seite war.
Besonders bitter: Sowohl gegen die Schule aus Wolfen als auch gegen Merseburg gingen die Entscheidungen erst in den letzten Spielen verloren. Merseburg wiederum besiegte Wolfen ebenfalls nur knapp mit 4:3, was eindrucksvoll zeigt, wie eng das Leistungsniveau im gesamten Teilnehmerfeld war.
Am Ende stand dennoch ein starkes Ergebnis: Bronze beim Landesfinale. Die Mannschaft hat erneut bewiesen, dass sie zu den besten Badminton-Teams des Landes gehört – auch wenn sich diese Leistung diesmal nicht mit Gold oder Silber belohnen ließ.
Gleichzeitig markiert dieses Turnier den Abschluss von außergewöhnlich erfolgreichen Badmintonjahrgängen: In den vergangenen vier Jahren stand unsere Schule viermal im Landesfinale. Aufgrund anstehender Altersklassenwechsel wird es im kommenden Jahr jedoch voraussichtlich nicht möglich sein, erneut eine konkurrenzfähige Mannschaft zu stellen. Umso wichtiger ist es nun, über AG-Angebote und die enge Zusammenarbeit mit den Vereinen neue Talente zu entwickeln, um mittelfristig wieder um die Medaillen mitspielen zu können.
Wir gratulieren unserer Mannschaft zu dieser geschlossenen Teamleistung und danken allen Beteiligten für Einsatz, Fairness und Durchhaltevermögen.

Text und Foto: F. Bünger
Auch in diesem Jahr machten sich 38 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 – darunter 11 Snowboarder – gemeinsam mit dem Lehrerteam auf den Weg von der Altmark ins Ahrntal nach Südtirol. Die Busfahrt in diesem Jahr war lang, anstrengend und wenig komfortabel – aber sie blieb genau das: eine notwendige Begleiterscheinung, die das Gesamterlebnis nicht trübte.
Im Skigebiet Speikboden wurde schnell klar, worum es in dieser Woche ging: Bewegung, Durchhaltevermögen, Zusammenhalt. Der Unterricht verlagerte sich konsequent auf die Piste. Von morgens bis nachmittags wurde gefahren, geübt, korrigiert und unterstützt – unabhängig davon, ob jemand zum ersten Mal auf Skiern stand oder bereits sicher unterwegs war.
Begleitet wurde die Woche von einem Lied, das schnell mehr war als nur Hintergrundmusik: „Ski you later“. Zur Ski-Erwärmung wurde es täglich als gemeinsamer Tanz genutzt und entwickelte sich zum inoffiziellen Soundtrack des Skilagers. Spätestens beim Skifasching, bei dem auch der Schulleiter im Alligatorkostüm nicht fehlte, war klar: Dieses Lied gehört zu den Erinnerungen, die bleiben.
Obwohl das Skilager offiziell Teil des Unterrichts ist und abiturrelevant bleibt, rückten Noten spürbar in den Hintergrund. Entscheidend waren die Erfahrungen und Erlebnisse, die einen nachhaltigen Lerneffekt hinterließen. Genau das, was im Schulalltag oft zu kurz kommt – und hier ganz selbstverständlich entstand.
Besonders deutlich wurde in diesem Jahr auch der fächerübergreifende Ansatz. Physikalische Fragestellungen wie der sogenannte Lichtüberschlag ließen sich direkt neben der Piste anschaulich erklären und erleben.
Am Ende blieb vor allem eines: das Gefühl, gemeinsam etwas geschafft zu haben. Schüler aus zwei Standorten, die im Alltag getrennt lernen, wuchsen in dieser Woche spürbar zusammen. Das Skilager zeigte einmal mehr, wie Schule aussehen kann, wenn Lernen nicht nur bewertet, sondern erlebt wird.
Ski you later – Alligator. Dieses Skilager wird bleiben.

„Lieber ein Brett unter den Füßen als ein Brett vor’m Kopf“, dachten sich die Snowboarder.

„Sky above, earth below, peace within!“ – Das Lebensgefühl eines Snowboarders in Kürzestform.

„Life is better on the bretter, ganz egal auf wie vielen“, befanden die Teilnehmenden.
Text: F. Bünger
Fotos: R. Müller, F. Bünger
Sonnige Tage, Teamgeist und sportliche Herausforderungen auf der Spülinsel
Eine Woche lang hieß es für die Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse des Diesterweg-Gymnasiums Tangermünde-Havelberg: raus aus den Klassenräumen, rauf aufs Wasser. Zum dritten Mal fand das Wasserlager auf der Spülinsel in Havelberg statt – diesmal bei strahlendem Sonnenschein, was die Stimmung noch zusätzlich beflügelte.
Organisiert in enger Zusammenarbeit mit dem Wassersportverein Havelberg und der Ruderriege Havelberg konnten die Jugendlichen ihre Kräfte im Kanu messen und dabei viel Neues lernen. Zeitfahren, exakte Wendemanöver oder auch das bewusste Kentern und Wiederaufrichten der Boote verlangten volle Konzentration und Durchhaltevermögen. Doch nicht nur die sportliche Seite stand im Vordergrund: Auch beim gemeinsamen Kochen in Versorgungsgruppen, beim Frühsport am Morgen und bei abendlichen Theorieeinheiten war Teamgeist gefragt.
Neben der körperlichen Anstrengung bot das Lager auch kulturelle und schulische Eindrücke: Der Besuch des Schulstandortes in Havelberg ermöglichte den Tangermünder Schülerinnen und Schülern neue Perspektiven und stärkte die Verbindung zwischen den beiden Teilen des Gymnasiums.
Ein Highlight in diesem Jahr: Herr Wagnitz, derzeit offiziell im Bildungsurlaub, begleitete das Lager in seiner Freizeit. Für dieses Engagement zeigten sich Schüler wie Kollegium gleichermaßen dankbar – ein Einsatz, der die Woche in besonderer Weise bereicherte.
Zum Abschluss der erlebnisreichen Tage steht nun noch eine Klausur an, in der die erarbeiteten theoretischen Grundlagen geprüft werden. Fest steht schon jetzt: Das Wasserlager hat sich zu einem festen Bestandteil des Oberstufenlebens entwickelt – und bietet Jahr für Jahr eine gelungene Mischung aus Sport, Gemeinschaft und wertvollen Erfahrungen fürs Leben.

Text und Foto: F. Bünger
Ausgerechnet am Freitag, dem 13, wurde das Wetter unerwartet schön, die Sonne schien, eine leichte Brise wehte und wir hatten nach der zweiten Stunde Unterrichtsschluss und durften zum Schwimmbadfest, das die Elftklässler*innen für die Sekundarstufe I vorbereitet hatten. Egal, ob es darum ging, beim Turmspringen eine gute Figur zu machen, beim Volleyball Punkte zu sammeln oder sich in der Staffel mit dem Schulleiter zu messen – die Begeisterung war groß und insbesondere die Kinder aus den 5. und 6. Klassen zeigten dabei einen wahren Feuereifer.
Vielen Dank an die Klasse 11 für die Organisation der Veranstaltung und an Petrus, der sie mit dem passenden Wetter bedachte! 🙂

Erwärmung ist alles…

… dann kann man sogar ganz unkonventionelle Sprünge machen.

Auch an Land ging es sportlich zu. Egal, ob Volleyball…

Fußball oder…

… Denksport – alles wurde begeistert ausgeübt.

Es muss nicht immer der Fünfer sein…

… kann aber!

Manche lassen es ruhig angehen…

… andere wetteifern um jede Hundertstelsekunde.

Hier setzt Herr Müller, einer der beiden späteren Sieger, zum Sprung an.

Perfekte Wechsel inklusive.

Am Ende entstieg Neptun höchstpersönlich den Fluten und taufte ausgewählte Teilnehmer*innen.
Text und Fotos: K. Thiele
„Du musst an dich selbst glauben, wenn niemand anderes es tut. Genau das macht dich zu einem Sieger.“ (Venus Williams)
Und Sieger gab es am heutigen Tag der Bundesjugendspiele in Havelberg reichlich. Mit Begeisterung, Fleiß und Ehrgeiz wurde um jeden Zentimeter, jede Sekunde gerungen. Als Ausgleich zum leichtathletischen Dreikampf konnte in der Sporthalle Tischtennis und Volleyball gespielt werden, bevor es zum Höhepunkt des Tages, der 4x100m-Staffel, die in zwei Abteilungen absolviert wurde, kam. Hier maßen sich die schnellsten Läufer*innen der Klassen 5 bis 7 sowie der Klassen 8-10 und die Lehrer*innen miteinander, die letztlich den Gesamtsieg davontrugen. Klasse 6/1 stellte den Sieger der ersten Abteilung, Klasse 9 den der zweiten in einem jeweils starken Feld. Mit einer amüsanten Spaßstaffel fand die Veranstaltung ein frisch-fröhliches Ende.
Wir beglückwünschen alle Teilnehmenden zu ihren persönlichen Leistungen und danken der Klassenstufe 11 für die Vorbereitung und Betreuung des Sportfestes sowie für die Verköstigung der Sportler*innen.

Erwärmung ist alles – und die Sonne half kräftig mit.

Schlagballweitwurf gehört zum Dreikampf…

… Handstand eher nicht, sieht aber gut aus!

Die Abiturientinnen halfen nicht nur an den Stationen mit, sondern machten auch sonst eine wahrlich gute Figur. 🙂

Weitsprung – nur Fliegen ist schöner.

Beim Sprint qualifizierten sich die schnellsten Teilnehmenden für die Staffel.

Alle anderen suchten die besten Plätze im Zuschauerareal auf, um lautstark anzufeuern!

Es wird ernst – Start der ersten Abteilung…

… Staffelstab-Übergabe in der zweiten Abteilung. Das Lehrer-Team war übrigens so schnell, dass es nicht mit der Kamera eingefangen werden konnte.

Die Spaßstaffel sah für Außenstehende witzig aus, verlangte aber einiges an Körperbeherrschung ab, zumal die Teilnehmenden auch noch mit Wasserpistolen attackiert wurden.

Diese beiden lassen sich nicht beirren…

… und auch auf drei Beinen kommt man ins Ziel!
Text und Fotos: K. Thiele
„Das Runde muss ins Eckige.“ (Sepp Herberger)
Am Mittwoch nahmen die jungen Fußballtalente des Havelberger Gymnasiums an einem spannenden Fußballturnier im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia“ im Stendaler Hölzchen teil. In der Altersklasse der 11- bis 13-Jährigen trat eine Auswahl des Gymnasiums an, unterstützt von zwei Spielern des Standortes Tangermünde. Die Mannschaft zeigte von Beginn an großen Einsatz und Teamgeist. Nach einem packenden Turnierverlauf belegten die Havelberger am Ende einen hervorragenden 2. Platz. Sie konnten sowohl das Markgraf-Albrecht-Gymnasium Osterburg als auch das Winckelmann-Gymnasium Stendal hinter sich lassen. Lediglich gegen die privaten Schulen aus Stendal mussten sie sich geschlagen geben, was die starke Leistung der Havelberger jedoch nur umso mehr hervorhebt.
Bei dem U15-Team des Gymnasium-Standortes Tangermünde, das von den Havelberger Spielern Jonathan Tippel und Jamie Adermann unterstützt wurde, lief es sogar noch besser. Sie sicherten sich den ersten Platz und qualifizierten sich somit für die nächste Runde am 07. Mai in Salzwedel.
Herzlichen Glückwunsch!

Insgesamt war das Turnier ein voller Erfolg für das Diesterweg-Gymnasium, das nicht nur sportliche Erfolge feierte, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl und den Teamgeist weiter stärken konnte. Wir sind gespannt auf die nächsten Herausforderungen!
Infos: Philip Sell
