Kunst in der Schule

„Die Kunst ist der natürliche Feind der Normalität“ (Peter Rudl)

Über den normalen Alltag hinaus wagten sich die SchülerInnen des Kunst-Kurses der Klassenstufe 11, indem sie sehr kreative Entwürfe zu folgender Themenstellung entwickelten:

Der Mensch als Spiegel seiner Umwelt

– Menschenbild und Weltbild –

Die plastische Darstellung der menschlichen Figur verrät nicht nur etwas über den sozialen und gesellschaftlichen Hintergrund einer Zeit, in der sie entstanden ist. Sie bringt die persönliche Einstellung des Künstlers zum Ausdruck und trifft Aussagen über die innere Verfassung und die seelischen und psychischen Vorgänge des Menschen.

Aufgabe

Die Gesellschaft ist im ständigen Wandel. Die sozialen Verhältnisse ändern sich stetig. Was bewegt euch? Was treibt euch an? Was beeinflusst euch? Was ängstigt oder freut euch? Was inspiriert euch…? Orientiert euch an diesen und weiteren Fragen und entwickelt darauf aufbauend eine Plastik, die euren eigenen sozialen und gesellschaftlichen Kontext zum Ausdruck bringt. (Frau Helmecke, Referendarin)

 

Einige interessante Ergebnisse können hier betrachtet werden.

Annina Zohm & Kira Maria König: Das Trugbild der Menschen

Gips, Draht, Schnur, Acryl, Holz, Stifte

19.12.2017

 Alle Menschen sind anders und manche Menschen verstellen sich, denn dies fällt ihnen am Leichtesten.

 

 

Isabell Holzhüter: Ohne Titel

Draht in unterschiedlichen Ausführungen, Gips, Acryl, Holz

08.12.2017

 Wer ein großes Herz besitzt, wird in dieser Welt zu oft ausgenutzt.

 

Jonas Winter & Lukas Mühlenberg: F.E.T.T

Holz, Plastik, Acrylfarbe, Gips, Sesam, Draht, Drahtgitter

19.01.2018

Großer Feind der Gesundheit: die Fettleibigkeit. Leiden Sie an Herzattacken, akuter Atemnot, Diabetes und sind Sie möglicherweise schnell aus der Puste?

Dann sind Sie wahrscheinlich fettleibig!

 

Louisa Padderatz & Betty Kalbe: Riesenrad

Draht verschiedener Ausführungen, Klebeband, Lichterkette

15.12.2017

Das Leben ist ein Kreislauf, doch es läuft nicht immer alles rund. Trotz Hochs und Tiefs gibt es immer einen Lichtblick.

 

Nina Wischer: Im Schatten blühen

Holz, Seide, Draht in verschiedenen Ausführungen, Angelhaken, Metallringe in verschiedenen Ausführungen, Glasperle, Blattgold, Acryl

Kalenderhalbjahr 2017

Die persönliche Entfaltung ist heutzutage schwer. Zu oft kommt es nur darauf an, bestimmte Erwartungen zu erfüllen. Die Kunst sich völlig frei zu entfalten und aufzublühen, kann oder darf nicht ausgelebt werden.

 

Paul Mech: Elon Musk

Draht in verschiedenen Ausführungen, Modelliermasse, Holz, 

November – Dezember 2017

Der Künstler will mit seinem Werk auf den technischen Wandel in der Gesellschaft hinweisen. Elon Musk ist ein Visionär, wenn es um öffentliche Verkehrsmittel und deren Weiterentwicklung geht.

 

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Ausflug in die neue Welt

Das Auswanderermuseum „BallinStadt Hamburg“ war am vorletzten Schultag des Jahres 2017 das Ziel der 12. Klassen. Das scheinbar eigentümliche Thema des Museums entpuppte sich als interessante Reise durch die Zeit, bei der man zum Schluss selbst um seine sichere Ankunft im Zielhafen kämpfen musste. Nach einer freundlichen Begrüßung ging es sofort mit einem kurzen, informativen Vortrag los, bei dem die Schüler erfuhren, dass es sich bei den ungewöhnlichen, aber unscheinbaren Gebäuden um originalgetreue Nachbildungen der Räumlichkeiten des Auswandererdorfes von 1901 handelt.

Die selbstständige Erkundung des Museums durch die Gymnasiasten begann im ersten Haus der dreigeteilten Ausstellung. Bewegende Biografien und die Geschichte von Reiseutensilien, die ihren Weg nach der geglückten Auswanderung erneut nach Hamburg fanden, rührten und sorgten für die emotionale Einstimmung auf die Thematik.

Über vier Epochen und ein ganzes Jahrhundert hinweg konnten die Schüler die Stadien verfolgen, die jeder Auswanderer durchlaufen musste. Aus den unterschiedlichsten Ländern stammend, hatten die Emigranten doch alle eins gemeinsam, nämlich den Willen, etwas zu verändern. In insgesamt 14 Themenräumen wurde detailliert dargestellt, über welche Etappen versucht wurde, dieses Ziel zu erreichen. Das als „Kinder Highlight“ angepriesene, interaktive Spiel „Simmigrant“ begeisterte auch die Jugendlichen und angeregt wurde darum gekämpft, das ersehnte Zielland zu erreichen.

Nachdem fast alle Schüler ihre Auswanderung glücklich und erfolgreich überlebt hatten, führte sie ihre Reise in das letzte Ausstellungsgebäude, das dem Namenspatron des Museums gewidmet war. Neben dem Leben Albert Ballins erfuhren die Gymnasiasten auch Diverses über die historische Bedeutung seines Hauptwerkes, der Errichtung des Auswandererdorfes, für die Welt. Aus dem „Hafen der Träume“ liefen nun auch die Zwölftklässler „nach Amerika“ aus. Das sogenannte museumseigene Restaurant bot die optimale Gelegenheit, sich im Stile des Hauptauswanderungsziels für die Rückfahrt ins heimatliche Havelberg zu stärken.

Text: Luisa Warnstedt

Fotos: Marina Pokorny

 

 

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Judo – der sanfte Weg zum weiß-gelben Gürtel

„Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen. Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst!“ (Jigoro Kano)

Der Sportunterricht der Oberstufe hält neben den bereits aus den unteren Klassen bekannten Sportarten noch weitere Schmankerl bereit. So kann man sich im Skikurs auf den Brettern, die manchem die Welt bedeuten, ausprobieren, oder aber in der Turnhalle fernöstliches Flair genießen. Allerdings sollte man dazu eine gute Kondition mitbringen und sich nicht vor blauen Flecken fürchten, denn der Judo-Kurs verlangt seinen TeilnehmerInnen alles ab. „Wenn du sechsmal fällst, stehe siebenmal auf“, lautet eine alte Judo-Weisheit, aber zum Glück wissen bereits nach wenigen Stunden und vielen Fallübungen alle, wie man zu Boden geht, ohne sich zu verletzen. Wer dann am Ende des Semesters außerdem noch zwei Hüftwürfe (O-goshi und O-soto-otoshi) sowie zwei Formen des Festhaltens, z.B. Kuzure-kesa-gatame und Mune-gatame, beherrscht, kann sich für die Gürtelprüfung des Deutschen Judo-Bundes anmelden und die Prüfung für den weiß-gelben Gürtel, die zusätzlich noch einen Theorieteil beinhaltet, ablegen. In diesem Jahr haben sich drei SportlerInnen dafür entschieden. Lea, Lars und Marco meisterten vor den aufmerksamen Augen ihres Lehrers Herrn Bünger, Träger des 2. Dan, erfolgreich die Anforderungen. Herzlichen Glückwunsch! Und vielleicht ist es ja auch noch nicht der letzte Kyu in eurem Leben?!

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Weihnachts-Volleyball-Turnier

„So ein Ass, das macht Spaß!“ (Schlachtruf der Volleyballer)

Fast so alt wie Weihnachten selbst ist am Standort Havelberg die Tradition, am letzten Schultag vor dem Jahreswechsel ein Volleyballturnier zu veranstalten, bei dem sich im sportlichen Wettkampf alle SchülerInnen der Klassen 5 bis 12 miteinander messen können. Während die „Kleinen“ mit viel Einsatz und noch mehr Lautstärke „Ball über die Schnur“ spielen, laufen die „Großen“ erst zum Volleyball und dabei dann zu Hochform auf. Zu den unbestrittenen Höhepunkten gehören hierbei die Sätze der Oberstufe gegen die Lehrermannschaft, die nach einer längeren Pause und mit der Unterstützung ehemaliger Schüler wieder antreten konnte. 

Unangefochtener Gesamtsieger wurde in diesem Jahr das Team der Klasse 10, das sowohl auf dem Feld als auch beim Anfeuern einfach nicht zu schlagen war. Chapeau!

Fotos: Lina Reim

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Frohe Weihnachten!

Weihnachten 2017  

Grau ist der Himmel, knapp die Zeit,

schon ist es wieder ´mal soweit,

das Fest der Feste rückt heran,

am Sonntag kommt der Weihnachtsmann.

Nun aber hurtig, flink und flott,

erstaunet sieht der liebe Gott

die Kron‘ der Schöpfung eilen hin

wohl auf der Suche nach dem Sinn

des Festes und auch nach Geschenken,

an alle gilt es ja zu denken

am Tag der Tage, das ist klar,

sei‘s nur dies eine Mal im Jahr.

Wenn schließlich alle Kerzen brennen,

hört endlich auf das wilde Rennen,

man setzt sich nieder, welch ein Glück,

und wirft den stolzen Kennerblick

auf seinen wunderbaren Baum,

der wahrlich ist ein rechter Traum,

und lächelt mild, es ist soweit,

sie ist heran, die Weihnachtszeit.

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern sowie dem Lehrerkollegium und den sonstigen in der Schule beschäftigten Kräften ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr!

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Der Nussknacker – ein Weihnachtsstück für Havelberg

„Der Nussknacker – neu geschnitzt für Sie“,  hieß es auf den Plakaten, die das diesjährige Weihnachtsevent der 11. Jahrgangsstufe ankündigten. Und wahrlich, die ursprüngliche Geschichte, in der sich Nussknacker und Mausekönig auf das Heftigste bekämpften, wurde um einige sehr sympathische Charaktere erweitert, die mit Humor und Spielfreude Leben in die gut besuchte Aula brachten. Wer hätte auf Zahnfee und Zahnteufel verzichten wollen, die das Zuckerland noch ein wenig bunter machten, oder auf Karl, den Käfer, dessen charakteristisches Brummen so manchen Lacher im Publikum erzeugte? Kurz und gut, es war ein rundum gelungenes, kurzweiliges, musikalisch inspiriertes und einfach Spaß machendes Programm, für das wir uns bei den Elfern, die „nebenbei“ noch eine ganze Reihe Klausuren und Tests bewältigen mussten, ganz herzlich bedanken.

          

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Der Nussknacker – ein Weihnachtsstück für Havelberg (Einladung)

„König Nußknacker, so heiß ich. Harte Nüsse, die zerbeiß ich. Süße Kerne schluck ich fleißig; Doch die Schalen, ei, die schmeiß ich Lieber andern hin, weil ich König bin.“ (Heinrich Hoffmann von Fallersleben)

Das Kunstmärchen von Nussknacker und Mausekönig erschien 1816 in Berlin und erfreut bis heute als Text, Film oder Ballett Kinder und Erwachsene zur Weihnachtszeit. Eine heitere Neuauflage des klassischen „Nussknackers“ ist

am Donnerstag, dem 14.12.2017,

um 18.30 Uhr (Einlass ab 18 Uhr)

in der Aula des Schulzentrums Havelberg

zu erleben. Die ElftklässlerInnen erwarten ihre Gäste schon mit Vorfreude. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Der Eintritt ist kostenlos, um Spenden für den Abi-Ball 2019 wird gebeten.

Für Neugierige folgen hier einige Impressionen von den Proben.

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Besuch im Bundesrat

„Etwas ist nicht recht, weil es Gesetz ist, sondern es muss Gesetz sein, weil es recht ist.“ (Montesquieu)

„Rund 60000 Besucher kommen jedes Jahr in den Bundesrat. Sie erhalten hier vielfältige Informationen zur Arbeit des Verfassungsorgans und erleben gleichzeitig die eindrucksvolle Gebäudearchitektur. (…) Jugendliche können bei ihrem Besuch in der Rolle von Politikern eine Plenarsitzung des Bundesrates simulieren.“ (www.bundesrat.de/DE/service/besuch/besuch-node.html)

Das taten auch die 19 Schülerinnen der Klasse 9. Gut vorbereitet und neugierig ging es am 05.12.2017 mit dem Bus nach Berlin, wo wir von Herrn Jens Wiese willkommen geheißen wurden. Zunächst betrachteten wir die imposante Vorhalle des ehemaligen preußischen Herrenhauses, orakelten über die Bedeutung der drei tanzenden Stäbe, die sich allerdings während unserer Anwesenheit recht zurückhaltend gaben. Aber da sie die drei Gewalten, Legislative, Judikative und Exekutive, repräsentieren, ist sonderlich viel Bewegung auch nicht zu erwarten gewesen.

 

Anschließend begaben wir uns in den Plenarsaal, in dem keine Sitzung stattfand, weil sich die Vertreter der Länder nur alle drei bis vier Wochen treffen, um über Gesetze zu beraten bzw. über sie abzustimmen. Sachsen-Anhalt hat dabei vier von 69 Stimmen, die geschlossen abgegeben werden müssen.

Wie so eine Plenarsitzung im ersten Durchgang aussieht, konnten wir kurz darauf selbst erleben. Richard, der in Nullkommanix vom Schüler zum Bundesinnenminister aufstieg, präsentierte einen gut durchdachten Gesetzesentwurf zur Frage, ob Cannabis in Deutschland legalisiert werden soll.

Daraufhin machten sich die Vertreter der einzelnen Bundesländer dazu Gedanken und gaben sehr professionell ihre Statements am Rednerpult, selbstverständlich mit Mikrofon, ab.

 

 

Konzentriert wurde in mehreren Durchgängen abgestimmt. Am Ende zeichnete sich eine deutliche Mehrheit für den Vorschlag des Ministers ab, wenngleich diverse Änderungen eingefügt worden waren. Nun muss nur noch der Bundestag mit „Ja“ stimmen… 😉  

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