Archiv der Kategorie: Klassenfahrten

Studienfahrt 2026

Prag ist der schönste Edelstein in der steinernen Krone der Erde.  (J. W. von Goethe)

Und genau diesen Edelstein wollte die 11. Klasse in der letzten Schulwoche besichtigen. Am Sonntagmorgen sollte die Fahrt in Glöwen beginnen, aber bereits 5.55 Uhr erscholl der Schreckensruf: „Der Zug nach Berlin fällt aus.“ Dank der Flexibilität netter Eltern war es möglich, unkompliziert umzudisponieren – die Reise begann also in Rathenow, der Anschlusszug wurde erreicht und wir kamen am Nachmittag mit nur 50 Minuten Verspätung in der Goldenen Stadt an, wo wir im Hotel „Theatrino“ abstiegen, das einen ersten Vorgeschmack auf die vielen Jugendstilbauten Prags gab. In den nächsten Tagen konnten wir trotz der Hitze viele interessante Sehenswürdigkeiten, genannt seien vor allem der Hradschin, der St.-Veits-Dom und das Goldene Gässchen mit dem Kafka-Haus, besichtigen. Viele Spaß machte allen das Minigolfen bei Schwarzlicht und selbst bei Regenwetter ist eine Fahrt auf der Moldau ein Erlebnis. Auch auf eigene Faust konnte viel entdeckt werden – besonders die Kulinarik in der tschechischen Hauptstadt hatte es vielen Teilnehmenden angetan. Am Ende befanden sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Frau Leutloff und Frau Thiele: Das war eine wirklich gelungene Fahrt!

Die Ernsthaftigkeit der Studienfahrt war zu jedem Zeitpunkt gegeben.

Wenn schon nicht auf dem Thron, dann doch zumindest einmal auf den Stufen des Palasts Platz nehmen.

Die Orgel im Dom war absolut beeindruckend.

Stadtführerin Ljudmila war 82 Jahre (!) alt, brachte die müden Truppen aber mit einem zackigen „Hopphopp“ immer wieder auf die Beine.

Die Tücke des Minigolfs zeigte sich im Detail – und in schrägen Ebenen.

Die Diva im grauen Umhang…

… düster, aber faszinierend…

… bot sich uns als Anblick vom Moldau-Schiff aus.

Prag – immer wieder ein Erlebnis!

Text: K. Thiele

Fotos: M. Grohs, K. Thiele

Projekt Kloster Klasse 6

„Halt die Klappe!“,

hieß es am Mittwoch bei den beiden 6. Klassen. Der Spruch stammt aus mittelalterlichen Klöstern. Die Mönche mussten lange stehen und nutzten klappbare Stehhilfen (Misericordien). Klappte man sie unvorsichtig hoch, knallten sie laut – man musste also buchstäblich „die Klappe halten“, um das Gebet nicht zu stören.

Das letzte Thema im Geschichtsunterricht des Jahrgangs waren die Lebensformen im Mittelalter. Dazu gehört natürlich auch das Leben im Kloster. Um das zu veranschaulichen, sind wir am Mittwoch (1.7.) mit beiden 6. Klassen sowie Frau Kowalkowski, Frau Schedler und Frau Schulz nach Jerichow gefahren, an die Straße der Romanik.
Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie Lehmziegel hergestellt wurden. Das zeigte ein Museumsmitarbeiter. Anschließend konnten sie selbst mit dem Material etwas herstellen. Im Anschluss gab es eine Führung durch das Kloster der Prämonstratenser.
Die gesamte Veranstaltung kam bei den beiden 6. Klassen so gut an, dass die Fahrt zum festen Bestandteil des Unterrichts werden soll, zumal die Busse mittlerweile in knapp 50 Minuten direkt nach Jerichow fahren, so dass Aufwand und Nutzen in einem angemessenen Verhältnis stehen.

Text und Fotos: C. Kowalkowski

Projektwoche und Klassenausflüge 2026

Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ist ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ist ein Erfolg. (Henry Ford)

In der letzten Schulwoche wurden die klassischen Schulstunden zugunsten von projektorientierten Strukturen aufgelöst. Dabei konnte sich jede Klasse mit Hilfe von Klassen- und Fachlehrer*innen mit unterschiedlichen Themen beschäftigen. Hier eine kleine Auswahl der Möglichkeiten:

Klasse 10 war auf der Havel unterwegs.

Klasse 8 bewies (zweifelhafte) navigatorische Künste beim Radeln.

Die fünften Klassen übten sich im Minigolf.

Klasse 7/1 wurde von Frau Maschewski in den Bundestag entführt…

… und begeisterte sich für die Architektur des Gebäudes. 😉

Fotos: A. Burggraf, F. Hochheim, M. Lemme, J. Maschewski

Ski you later, Alligator!

  • Wenn der Schulleiter im Alligator-Kostüm zur Arbeit erscheint…
  • Wenn Sport von früh bis spät plötzlich ganz normal ist…
  • Wenn Tangermünde und Havelberg auf der Piste zu einer Gemeinschaft werden…
  • Wenn ein Skilager mehr prägt als jede Note…
  • Wenn all das zusammenkommt, dann ist wieder Skilagerzeit am Diesterweg-Gymnasium.

    Auch in diesem Jahr machten sich 38 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 – darunter 11 Snowboarder – gemeinsam mit dem Lehrerteam auf den Weg von der Altmark ins Ahrntal nach Südtirol. Die Busfahrt in diesem Jahr war lang, anstrengend und wenig komfortabel – aber sie blieb genau das: eine notwendige Begleiterscheinung, die das Gesamterlebnis nicht trübte.

    Im Skigebiet Speikboden wurde schnell klar, worum es in dieser Woche ging: Bewegung, Durchhaltevermögen, Zusammenhalt. Der Unterricht verlagerte sich konsequent auf die Piste. Von morgens bis nachmittags wurde gefahren, geübt, korrigiert und unterstützt – unabhängig davon, ob jemand zum ersten Mal auf Skiern stand oder bereits sicher unterwegs war.

    Begleitet wurde die Woche von einem Lied, das schnell mehr war als nur Hintergrundmusik: „Ski you later“. Zur Ski-Erwärmung wurde es täglich als gemeinsamer Tanz genutzt und entwickelte sich zum inoffiziellen Soundtrack des Skilagers. Spätestens beim Skifasching, bei dem auch der Schulleiter im Alligatorkostüm nicht fehlte, war klar: Dieses Lied gehört zu den Erinnerungen, die bleiben.

    Obwohl das Skilager offiziell Teil des Unterrichts ist und abiturrelevant bleibt, rückten Noten spürbar in den Hintergrund. Entscheidend waren die Erfahrungen und Erlebnisse, die einen nachhaltigen Lerneffekt hinterließen. Genau das, was im Schulalltag oft zu kurz kommt – und hier ganz selbstverständlich entstand.

    Besonders deutlich wurde in diesem Jahr auch der fächerübergreifende Ansatz. Physikalische Fragestellungen wie der sogenannte Lichtüberschlag ließen sich direkt neben der Piste anschaulich erklären und erleben.

    Am Ende blieb vor allem eines: das Gefühl, gemeinsam etwas geschafft zu haben. Schüler aus zwei Standorten, die im Alltag getrennt lernen, wuchsen in dieser Woche spürbar zusammen. Das Skilager zeigte einmal mehr, wie Schule aussehen kann, wenn Lernen nicht nur bewertet, sondern erlebt wird.

    Ski you later – Alligator. Dieses Skilager wird bleiben.

„Lieber ein Brett unter den Füßen als ein Brett vor’m Kopf“, dachten sich die Snowboarder.

„Sky above, earth below, peace within!“ – Das Lebensgefühl eines Snowboarders in Kürzestform.

„Life is better on the bretter, ganz egal auf wie vielen“, befanden die Teilnehmenden.

Text: F. Bünger

Fotos: R. Müller, F. Bünger

Klassenfahrt Osterburg 2025

„Jede Reise hat ein Ende, aber die Erinnerung daran ist unvergänglich.“

Die sechsten Klassen haben in diesem Jahr vom 11.8. bis zum 13.8.2025 eine Klassenfahrt nach Osterburg gemacht. Alles begann mit einer Fahrt mit dem Reisebus, die uns in die Landessportschule führte. Die beiden Klassen haben hier zusammen unterschiedlichste Sportaktivitäten, wie z.B. eine Spaßolympiade, Kickboxen, Blindenball sowie einen Niedrigseilparcours, absolviert. Aber auch freie Sportzeit in der prallen Sonne, die nicht alle begeisterte, war dabei. Gegessen wurde in der Mensa, leider gab es nur ein beschränktes vegetarisches Angebot. Nachtruhe war von 22.00 bis 7.00. Das umfangreiche Sportprogramm machte müde, so dass sich die Lust auf Streiche in Grenzen hielt. Mit vielen neuen und erlebnisreichen Erfahrungen ging es am Mittwoch zurück nach Havelberg. Auf der Heimreise wurden zahlreiche Partysongs gesungen, bis wir um 11.30 Uhr unsere Heimat erreichten und nun doch sehr müde geworden, nach Hause gingen.

Wir danken Frau Schulze und Frau Schedler sowie Herrn Grunwald und Herrn Lemme für unsere gelungene erste Klassenfahrt am Gymnasium.

Ganz egal, ob im Schwimmbad…

… der Turnhalle…

… beim Blindenball…

… einer Polonaise…

… im Freien…

oder bei den Grundlagen der Selbstverteidigung, in der Sportschule Osterburg geht es stets sportlich zu.

Text: Lydia Winkelmann, K. Thiele

Fotos: S. Schedler

Studienfahrt Florenz 2025

„Was man in seiner Jugend erwirbt, dient im Kampf gegen das Elend des hohen Alters. Und wenn du willst, dass dein Alter sich aus Weisheit nähre, so sorge dafür, solang du jung bist, dass es in deinem Alter nicht an Nahrung mangelt. “ (Leonardo da Vinci)

Getreu diesem Leitspruch machten sich in der letzten Schulwoche die Schülerinnen und Schüler der elften Klassen auf den sehr weiten Weg in die Toskana, um in Florenz auf den Spuren Leonardos zu wandeln, seine Kunstwerke zu bewundern und der Hitze, die die Stadt zu einem wahren Backofen machte, zu trotzen. Das Programm war straff und so mancher war angesichts der Vielzahl an Kunstwerken auf vergleichsweise engem Raum geradezu erschlagen. Neben den Uffizien und der Ponte Vecchio waren es vor allem die Skulpturen auf der Piazza de la Signoria sowie die Kathedrale Santa Maria del Fiore nebst Glockenturm, der von fast allen erstiegen wurde, die einen bleibenden Eindruck hinterließen. Auch der Aufstieg auf die Piazzale Michelangelo lohnte sich, bot er doch einen überragenden Blick über die historische Stadt am Fluss Arno. Danach war der Besuch in einer Gelateria überfällig und auch Pizza und Pasta – an das toskanische Nationalgericht Trippa alla fiorentina wagten sich nur wenige Mutige – fanden ihre Abnehmer. Insgesamt wird Florenz in guter Erinnerung bleiben, aber beim nächsten Mal ist der Bus vielleicht nur das zweite Verkehrsmittel der Wahl…

Männer und Frauen nehmen Florenz völlig unterschiedlich wahr.

Der Campanile und im Hintergrund die Kuppel der Kathedrale, zu deren Aussichtsplattform knapp 500 Stufen erklommen werden mussten.

Ponte Vecchio – ursprünglich gebaut, um vom Palazzo Vecchio zum Palazzo Pitti zu kommen, ohne dem Pöbel zu begegnen

Der Arno in der Abendsonne. Baden konnte man darin leider nicht.

Michelangelos David – der schönste Mann der Welt dem Klima entsprechend gekleidet

Ein lohnender Aufstieg, auch bei 35 Grad Celsius

Die Teilnehmenden aus Havelberg – erschöpft, aber glücklich nach mehr als 20 Kilometern Stadtpflaster

So sieht es aus, wenn man(n) eine Erleuchtung hat! 😉

Die Interpretationsfreude bezüglich der Gemälde hätte jede Kunstlehrkraft zu Freudentränen bewegt. Leider war keine mit.

Neuer Wein in alten Schläuchen

 

Text und Fotos: K. Thiele

Studienfahrt Amsterdam

„Komm, wir fahren nach AmsterdamIch weiß, dass uns nichts passieren kann.“ (Axel Fischer)

Die erste Studienfahrt seit der Pandemie, die die Abiturstufe wieder im Ausland verbrachte, führte 38 Teilnehmende aus beiden Standorten in die Hauptstadt der Niederlande. Amsterdam liegt auf Rang fünf der meistbesuchten Städte Europas und das merkten wir auch schnell, denn in Grachten, Museen sowie dem ÖPNV hörte man nicht nur das sympathische Niederländisch, sondern auch viele andere Sprachen. Um uns besser orientieren zu können und die Geschichte der Stadt kennenzulernen, absolvierten wir eine geführte Tour durch die City, überquerten so manche Gracht, lernten die neue Tiefgarage für Fahrräder kennen und streiften sogar das Rotlichtviertel De Wallen. Aus diversen Coffeeshops roch es verheißungsvoll, aber die Altersgrenzen werden streng eingehalten und noch strenger kontrolliert – übrigens auch beim Alkohol, dessen Missbrauch teuer werden kann. Kostenlos ist hingegen der Besuch einiger Museen für unter Achtzehnjährige, was einige nutzten, um ihren ersten van Gogh oder Rembrandts „Nachtwache“ im Original zu erleben.

Alle zusammen waren im Anne-Frank-Haus, wohl einem der berühmtesten Gebäude der Stadt, wo wir eine kompetente Führung und somit einen sehr guten Einblick in das Leben der Untergetauchten erhielten, die mehr als zwei Jahre versteckt im Hinterhaus in der Prinsengracht lebten. Die Vorderseite des Hauses konnten wir übrigens auch bei der Grachtenrundfahrt betrachten, die uns noch einmal eine völlig neue Perspektive Amsterdams vermittelte.

Ein gemeinsames Abendessen, zu dem wir mit der Fähre, ganz Amsterdam ist auf Stelzen im Wasser erbaut, übersetzten, läutete das Ende einer sehr interessanten Studienfahrt ein, die sicher als einer der Höhepunkte der Schulzeit in Erinnerung bleiben wird.

Die Kaufmannshäuser früherer Jahrhunderte…

… die Grachten  und die Fahrräder…

… und der ureigene Charme machen Amsterdam unverwechselbar.

Abendstimmung

Morgendliche Missstimmung 😉

Eines der modernsten Rad-Parkhäuser Europas – derzeit noch kostenlos!

Im Rotlichtviertel – aber tagsüber ist nicht viel los.

Erste Erschöpfungszustände

Auf Du und Du mit Spinoza

Ohne Moos nix los, ohne Gras kein Spaß?!

Das „Abzocker-Dorf“ Zaanse Schans hatte bei uns keine Chance!

Grachtenrundfahrt bei Nieselwetter

Geschichte zum Anfassen im Anne-Frank-Haus

 

Text und Fotos: K. Thiele

 

 

 

Klassenfahrtswoche 2024

„Das Beste an der Schulzeit waren schon immer die Klassenfahrten.“

Dabei ist es völlig egal, ob man in der 5., 8., 9. oder 10. Klasse ist – Hauptsache, man ist unterwegs! Dabei führte die Fahrt unsere Jüngsten nur ein kleines Stück von zuhause weg – mit ihrem Klassenleiter Herrn Gennermann zelteten sie auf den Havelwiesen und hatten trotz des Regens eine Menge Spaß auf der Hüpfburg, die, nass, wie sie war, zum Schliddern nur so einlud.

Schon weiter weg begaben sich die 8. und die beiden 9. Klassen, die unter Leitung von Frau Lemme in Hamburg bzw. in Begleitung von Frau Barenthin, Frau Wischnewski und Frau Leutloff in Dresden unterwegs waren und sich bei einer Hafenrundfahrt bzw. einer Führung in der Semper-Oper interessante Details der jeweiligen Städte aneignen konnten.

Am weitesten entfernte sich die Französischklasse 10, die in Strasbourg nicht nur elsässische Klassiker kennenlernte, sondern auch das soeben neu gewählte EU-Parlament besichtigte. Lebensnaher kann Unterricht nicht sein. Dank an Frau Müller für ihre stets interessanten Programme!

Hüpfburg und Schlidderbahn in einem – ein Wahnsinnsspaß für unsere Jüngsten!

Nach so viel Bewegung braucht es erst einmal eine Stärkung.

„Ick heff mol en Hamborger Veermaster sehn, to my hooda! To my hooda!“

„Elbflorenz“ – eine der schönsten Barock-Städte Deutschland

Die roten Samtsitze waren schon mal sehr bequem. Nun fehlte eigentlich nur noch die passende Oper… 🙂

Text: K. Thiele

Fotos: T. Gennermann, I. Wischnewski, B. Barenthin, I. Leutloff, M. Lemme

 

 

Hogwarts in Hamburg

„Wenn wir träumen, betreten wir eine Welt, die ganz und gar uns gehört.“
(Dumbledore in „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“)

Eine besondere Premiere durfte die 10. Klasse am 29.2 in Hamburg erleben. „Harry Potter“ wurde am Großmarkt in Hamburg aufgeführt. Oliver Masucci schlüpfte erstmalig in die Rolle des Professors Snape. Dieser Premiere wohnten auch viele geladene Gäste bei. So konnten die Schüler auch jede Menge Selfies mit bekannten VIP Gästen machen.
Begeistert von den vielen Special Effekts und der künstlerischen Darbietung waren alle!

Text und Foto: A. Burggraf

Klassenfahrt nach Hamburg

„Nirgendwo strahlt der Himmel so schön grau wie über Hamburg“ (Postkartenweisheit)

Moin, Moin!

Wir, die Schüler*innen der Klasse 9, unternahmen vom 26. bis 28. Juni unsere Klassenfahrt in die schöne Hansestadt Hamburg. Am Morgen des ersten Tages ging die Reise mit reichlich Elan und Vorfreude von Havelberg aus los. Nach einer dreistündigen Zugfahrt mit Stadt-Land-Fluss und Würfelspielen erreichten wir schließlich Hamburg, welches sie mit „Schietwetter“ von seiner besten Seite zeigte. Erstaunlicherweise blieben wir dennoch immer trocken. Zuerst fuhren wir zu unserem Hostel in der Nähe des Hauptbahnhofs, wo wir unsere Zimmer bezogen und uns auf einen mit vielen Aktivitäten gefüllten Nachmittag vorbereiteten. Angefangen haben wir mit dem Panoptikum (Wachsfigurenkabinett), in dem wir viele berühmte Persönlichkeiten antrafen. Die beliebtesten Selfie-Partner waren dabei Otto, Angela Merkel und Olivia Jones. Danach ging es für uns auf eine zweistündige Hop-on-Tour, bei der wir eine erste Orientierung von Hamburgs Wahrzeichen erhielten. Abends zogen wir dann mit unserem Tour-Guide Helmut durch den Stadtteil St. Pauli. Dabei bekamen wir aufschlussreiche Informationen über das Leben auf der Reeperbahn.

Gruselig startete der Dienstag im Dungeon, wo wir die Geschichte Hamburgs auf eine schaurige Art hautnah nacherlebten – Gruseln, Schreien und Lachen inklusive! Auf der Elbe machten wir dann eine Hafenrundfahrt. Anschließend durften wir Hamburg auf eigene Faust erkunden – einige gingen shoppen, andere machten Spaziergänge an der Alster oder den Landungsbrücken. Wir trafen uns zum gemeinsamen Abendessen bei Jim Block und ließen den Abend sportlich beim Bowlen ausklingen.

Nach einer kurzen Nacht – um 5 Uhr riss uns der Feueralarm unsanft aus den Federn des 900 Betten großen Hostels – war Frühsport angesagt. Es ging sechs Etagen zu Fuß treppab und nach kurzer Zeit wieder treppauf. Mit einem Blick über Hamburg von „Elphis“ Plaza-Plattform verabschiedeten wir uns von Hamburg und freuen uns nun auf die nächsten gemeinsamen Abenteuer.

Wir bedanken uns bei Frau Burggraf, Frau Schulz und Frau Lindemann, die uns begleiteten, sowie Frau Härtel, die die Organisation der Fahrt, die als voller Erfolg verbucht werden kann, in die Hand genommen hatte.

 

Text und Bilder: J. Heidel, A. Burggraf