Ostern 2019

Der Frühling kommt daher mit Macht, 
die Sonne lacht vom Himmel,
das Grün, es grünet nun so sacht,
im Grase herrscht Gewimmel.

Erwacht ist endlich die Natur,
sie reckt und streckt die Glieder,
ganz bunt betupft ist nun die Flur,
die Vögel singen wieder.

Und zwischen Baum und Busch
geschwind flitzt flink entlang ein Hase,
verteilt die Osternester – husch –
rümpft ein paarmal die Nase.

Er schlägt die Haken voller Lust,
Anmut und wilder Freude,
springt hoch und wirft sich in die Brust,
denn Ostern, das ist heute.
Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern, dem Lehrerkollegium 
und allen in der Schule tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
ein frohes Osterfest.


Text und Foto: Katja Thiele

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Abi Vegas – mehr Glück als Verstand

Glücksspiel: Mal verliert man, mal gewinnen die anderen.

An diesem 05. April 2019 waren jedoch alle Gewinner, die sich in das „Casino“ begaben, in dem die AbiturientInnen ihren letzten Schultag und den Abschied vom Schulalltag mit mitreißenden Spielen feierten. Unter den Glücksrädern von Abi Vegas gelang es dem Kandidaten Woltersdorf mit Unterstützung durch jüngere SchülerInnen seine Kontrahentinnen in den Bereichen Quiz, Geschicklichkeit und Activity zu bezwingen und gegen die Glücksfee des Jahres 2018 in den Ring zu steigen. Mit hauchdünnem Vorsprung gewann er den großen Abschlussparcours und konnte sich zum Glückspilz des Jahres 2019 krönen lassen. Doch bevor die anstehende Siegessause steigen konnte, eilte mit quietschenden Reifen, Platzpatronenschüssen und Gebrüll die Abiturientenpolizei herbei, um das illegale Glücksspielcasino auszuheben. Lehrer und Schüler erhielten gemeinsam eine Kollektivstrafe: weitere fünf Stunden Unterricht. Unterdessen fuhren die ZwölftklässlerInnen im Kremser durch Havelberg und schöpften noch einmal Kraft, bevor es am Montag ernst wird, wenn das Fach Geschichte den Reigen der diesjährigen Reifeprüfungen eröffnet. Möge allen AbiturientInnen hierfür Glück UND Verstand beschieden sein!

Wer will denn dafür auch noch Geld ausgeben?

Hoffentlich bleibt da noch genügend Lungenvolumen für die mündlichen Prüfungen.
Zum Glück waren nicht alle Becher randvoll mit H2O gefüllt!
Willkommen in Abi Vegas!
Das Schicksal mischt die Karten, aber du machst das Spiel.
Man soll Menschen nicht nach ihrem Aussehen beurteilen…
… sondern nach ihren Taten!
Alter schützt vor Torheit nicht.
Bye bye, Abijahrgang 2019!
 „Das Spiel ist aus“, sagte der Ernst des Lebens.

Text und Fotos: Katja Thiele

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Studienfahrt nach London

By seeing London, I have seen as much of life as the world can show. (Samuel Johnson)

Wie in jedem ungeraden Jahr fand auch 2019 die traditionelle Studienfahrt der 10. Klasse nach London statt. 14 SchülerInnen aus Havelberg nahmen gemeinsam mit Frau Leutloff und einer Gruppe aus Tangermünde daran teil. Im nagelneuen Reisebus ging es in Richtung Calais und von dort dank des verschobenen Brexits problemlos per Fähre weiter auf die Insel. Statusgemäß empfingen uns die Cliffs von Dover in elegantem Schlechtwettergrau. Bevor wir am Nachmittag im nahe dem Hyde Park gelegenen Hotel eincheckten, schlenderten wir zum Auftakt über Camden Market und nutzten die willkommene Gelegenheit, uns nach der langen Reise zu stärken. Am Nachmittag stürmten wir das London Eye und genossen den herrlichen Blick über gefühlt ganz Großbritannien.

Am 2. Tag lernten wir, was die Vokabel „rushour“ wirklich bedeutet – wir schoben uns mit unserem Bus mühsam durch den Stadtverkehr und hatten genug Muße, uns St.Paul’s Cathedral, Tower Bridge, the Tower of London und die Wolkenkratzer der Londoner City, Number 10 Downing Street und den Buckingham Palace in aller Ruhe anzuschauen. Am Palace legten wir einen Stopp ein, um die Queen zu begrüßen, aber leider war sie nicht daheim – Rentner haben eben niemals Zeit. Wir vertrieben uns selbige mit dem Bestaunen der Wachablösung (Changing of the Guards) mit royalem Brimborium wie Bärenfellmützen und Kavallerie. Danach bekamen wir endlich die lang ersehnte Freizeit und damit verbunden die schon vermisste Freiheit! Yes – Essen, Shopping, die Lehrer waren sicher entfernt in der National Gallery und gaben sich nach 24 Stunden mit uns erst einmal den schönen Dingen im Leben hin. Nach einem plötzlichen Gewitter, welches mit heftigem Schneeregen einherging und alle bis auf die Haut durchnässte, trafen wir uns fast pünktlich am Globe Theatre, das nach dem Vorbild des alten Shakespeare-Theaters gebaut wurde. Zunächst erhielten wir eine Führung und Erklärungen im Theater, dann nahmen wir an einem Workshop in einem echten Probenraum teil. Nach dem Warm-Up waren alle locker und motiviert genug, um unter professioneller Anleitung eines Schauspielers eine Szene aus Shakespeares Romeo & Juliet einzustudieren. Zum Leidwesen der Mädchen wurde aber keine Kuss-Szene, sondern eine Begegnung der verfeindeten Montagues und Capulets geübt; dabei ging es hoch her, durfte man doch nach Herzenslust provozieren und beleidigen – da macht das Vokabellernen gleich doppelt so viel Spaß!

An Tag 3 wurde schon am frühen Morgen das Gepäck verladen, dann stand der Vormittag zur freien Verfügung und wurde zur Erkundung des Hyde Parks und des Kensington Gardens genutzt. Am frühen Nachmittag schipperten wir im Boot auf der Themse entlang und nahmen vom Wasser aus und mit reichlich Wasser von oben Abschied vom „capital of the United Kingdom“. Nach kurzem Aufenthalt im beschaulichen Städtchen Greenwich, wo wir den Aufstieg zu Greenwich Park und Observatorium in Angriff nahmen, sammelte uns der Busfahrer zwecks Heimreise wieder ein.

Fazit: London ist absolut sehenswert, auch bei frischem Aprilwetter. Trotz der kurzen Zeit haben wir sehr viel gesehen und erlebt, unser Englisch wurde ausreichend auf die Probe gestellt, schnell fanden wir uns in der Weltmetropole zurecht und der Eine oder Andere bekam sicher Lust auf einen ausgedehnteren Aufenthalt.

Camden Market – zu schön, um nur hungrig zu sein.
Schönheit liegt im Auge des Betrachters…
Das moderne London.
Traditionelles Wetter…
Rotlicht für Radler – freie Fahrt für freie Pferde, auch entgegen der Fahrtrichtung in Einbahnstraßen.
Nein, das ist nicht der Bundestag und auch nicht die Goldelse!
So eine Mütze ist genau das Richtige für den Frühling.
A bee or not a bee – that is the question! 🙂
Fluchen auf Englisch – darauf bereitet einen kein Lehrplan vor!
Wir nennen das Ding nicht „London Eye“, sondern viel poetischer „Lovely Round About“.
„London Bridge is falling down…“
Aber das hier ist die Tower Bridge, und die breitet sich seit 1894 über die Themse.
So traditionell zeigt sich London gern seinen Besuchern.

Text: Ina Leutloff/Katja Thiele

Fotos: Ina Leutloff

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Besuch im Bundestag

„Nichts in der Politik passiert einfach so. Wenn es passiert, kannst du dir sicher sein, dass es so geplant war.“ (Franklin D. Roosevelt)

Wo aber planen Politiker das, was sie durchsetzen wollen? Wer hilft ihnen dabei und wie kommt man eigentlich dazu, sich überhaupt in der Politik zu engagieren? Diese und weitere Fragen, die im Sozialkundeunterricht aufgekommen waren, bewogen uns, die Antworten direkt vor Ort zu suchen und so machten wir, die beiden neunten Klassen und Frau Leutloff sowie Frau Thiele, uns am 25.03.2019 auf den Weg nach Berlin, um dem Bundestag einen Besuch abzustatten. Wer hätte gedacht, dass es so schwierig ist, überhaupt ins historische Reichstagsgebäude zu gelangen? Die Kontrollen am Eingang konnten es problemlos mit denen eines amerikanischen Flughafens aufnehmen, aber zum Glück waren wir vorgewarnt und hatten alle potenziell terrorverdächtigen Instrumente daheim gelassen. Zu gern hätten wir im Plenarsaal, immerhin dem des zweitgrößten Parlaments der Welt, auf den englisch-blauen Stühlen Platz genommen, aber das ist den Parlamentariern vorbehalten. Zumindest durften wir auf der Pressetribüne sitzen und den Ausführungen zur Geschichte und Funktionsweise des Bundestages lauschen. Nun wissen wir beispielsweise, dass ein Hammelsprung keineswegs der allmittägliche Run auf die Cafeteria ist, sondern ein Abstimmungsverfahren, und warum die Linkspartei links sitzt, ist auch nicht länger ein Geheimnis, sondern schlichtweg der Geschichte geschuldet, denn in der französischen Nationalversammlung saßen die revolutionären Kräfte auf der linken Seite und damit in Opposition zu den adlig-konservativen Vertretern.

Nach dem Vortrag ergab sich die Möglichkeit mit Herrn Scott Usatorres, dem Büroleiter eines Abgeordneten, ins Gespräch zu kommen und ihn alles zu fragen, was uns unter den Nägeln brannte. Anfangs noch zögerlich, aber zunehmend interessierter erkundigten wir uns u.a. danach, was ein Abgeordneter eigentlich in der sitzungsfreien Zeit macht (er arbeitet in seinem Wahlkreis), warum der Plenarsaal oft so leer ist (weil nur die Abgeordneten des jeweiligen Fachausschusses über strittige Fragen abstimmen), welche Qualifikationen man braucht, um Politiker zu werden (eine schnelle Auffassungsgabe, rhetorisches Talent, Verhandlungsgeschick usw.) und natürlich, was man eigentlich verdient… (eine ganze Menge). Einige von uns überlegen jetzt, ob das vielleicht doch ein Job für sie wäre.

Am Ende erklommen wir noch die Kuppel und genossen den Blick über die Hauptstadt mit ihren Wahrzeichen – dem Brandenburger Tor, der Siegessäule und dem Fernsehturm.

Unser Fazit: Vieles von dem, was wir im Bundestag gehört haben, wussten wir theoretisch schon, aber es ist natürlich etwas ganz anderes, einmal der Heimstatt der Demokratie so nah zu sein und mit echten Profis zu sprechen. In diesem Zusammenhang möchten wir uns ganz herzlich bei Herrn Usatorres für seine Offenheit und die freundliche Art bedanken, mit der er uns einen Einblick ins Herzstück des deutschen Parlamentarismus gegeben hat. Vielen Dank auch an den Förderverein, der die Reisekosten für diese interessante Exkursion übernommen hat und an Frau Leutloff, die den Kontakt zu unserem Gesprächspartner herstellte.

Das Reichstagsgebäude – moderne Technik in alter Hülle.
Einigkeit und Recht und Freiheit…
Gleich wird debattiert!
Noch lieber hätten wir auf Frau Merkels Stuhl gesessen.
Erste Grundvoraussetzung für einen Politiker: interessiert gucken!
Auch für die Physiker unter uns bot der Bundestag allerlei Interessantes.
Schon für den Ausblick lohnte es sich Politiker zu werden.
Eine kleine Stadt für sich.
Nicht nur Herr Usatorres macht eine gute Figur, oder?
Die Aussicht von der Kuppel ist toll, auch wenn wir davorstehen…
Von wegen der Anteil der Frauen im Bundestag ist auf 30% gesunken. Wir geben 100%!

Text: Katja Thiele  Fotos: Ina Leutloff, Katja Thiele

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Mathematik-Olympiade, 2. Stufe

Die zweite Stufe der Mathematikolympiade ist etwas für echte Könner und Kenner der Materie. Über die Erfolge hiesiger Schülerinnen und Schüler berichtete die Lokalpresse wie folgt.

 

Havelberger Gymnasium gut vertreten

Diese fünf Schüler gehören zu den besten Mathematikern am Havelberger Standort des DiesterwegGymnasiums Tangermünde-Havelberg. Es sind – von links –Benno Gerber (Klasse 11), Felix König (Klasse 7), Devin Mädel (Klasse 8), Josie Schröder (Klasse 8) und Malina Zehle (Klasse 5). Foto: Dieter Haase

Was die Mathematik betrifft, brauchen sich die Havelberger Schüler des Diesterweg-Gymnasiums hinter den Tangermünder Schülern des Diesterweg-Gymnasiums absolut nicht zu verstecken. „Die Havelberger haben bei der ersten und bei der zweiten Stufe der Mathematik-Olympiade 2018/2019 hervorragende Ergebnisse erzielt“, begründet Fachlehrerin Christel Schulz. Sie hatte die ersten beiden Stufen am Havelberger Standort ausgewertet.

Volle Punktzahl für Benno Gerber

Schon bei der Schulolympiade – die Teilnahme daran war für alle Schüler freiwillig – wussten einige Mathematik-Asse aus Havelberg zu glänzen. Allen voran Benno Gerber aus der Klassenstufe 11, der dabei die volle Punktzahl erreichte und damit auch an beiden Standorten des Diesterweg-Gymnasiums von keinem anderen zu schlagen war. Das gleiche gilt für Malina Zehle, die in der Klassenstufe 5 in ihrer Arbeit 27 von 30 Punkten schaffte. Auch an dieses Ergebnis kam in Havelberg und Tangermünde kein anderer heran.

Doppelte Herausforderung

Die beiden Genannten sowie Felix König (Klasse 7), Josie Schröder (Klasse 8) und Devin Mädel (Klasse 8) qualifizierten sich mit ihren Leistungen für die Teilnahme an der zweiten Stufe der Mathematik-Olympiade, die zum Ende des vergangenen Jahres auf Kreisebene in Stendal stattfand. Die Havelberger Schüler sahen sich dabei gleich vor eine doppelte Herausforderung gestellt. Denn bevor sie in Stendal ihre Köpfe anstrengten, mussten sie an dem Tag sehr früh aufstehen, um pünktlich den Linienbus nach Stendal zu erreichen. „Doch trotz dieser zusätzlichen Belastung haben alle ihr Bestes bei der zweiten Stufe der Mathematik-Olympiade gegeben und auch dort Top-Ergebnisse erzielt“, freute sich Christel Schulz.

Zwei zweite Plätze

So stand für Benno Gerber am Ende ein hervorragender zweiter Platz zu Buche, ebenso für Felix König, der sich gegenüber der ersten Stufe, wo er etwas unter seinen Möglichkeiten blieb, erheblich steigerte. Auch Deven Mädel kam auf einen „Medaillenplatz“. Er wurde Dritter in seiner Klassenstufe. Malina Zehle als Vierte und Josie Schröder als Fünfte vertraten ihre Havelberger Schule ebenfalls sehr gut.

Quelle: „Havelberger Volksstimme“, 23.01.2019, Artikel von Dieter Haase

 

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Skikurs 2019

„Ein Tag ohne Skifahren bringt mich wahrscheinlich nicht um, aber warum das Risiko eingehen?“ (Spruch auf der Vorderseite eines T-Shirts, das offenbar einem Wintersport-Fan gehört)

Nach dem zwanzigjährigen Skikurs-Jubiläum im vergangenen Jahr machten sich auch 2019 49 SchülerInnen, davon 7 aus Havelberg, auf den Weg nach Südtirol, um bei tollem Wetter, Sonnenschein und idealen Bedingungen die Pisten um Weißenbach unsicher zu machen. Bereits nach kurzer Zeit zeigte sich, dass man endlich auch einmal etwas, was man im Unterricht lernt, unmittelbar anwenden kann – beispielsweise das Aufstehen nach einem Sturz… 🙂 Größere Blessuren blieben zum Glück aus und nach 44 Praxisstunden war jeder in der Lage, die rote Piste, eine mittelschwere Abfahrt, zu bezwingen und den ein oder anderen Wettkampf im Slalom auszutragen. Einige Athleten liebäugeln nun sogar mit einer Nominierung des Bundestrainers für die nächste Saison, um dann Felix Neureuther, der im März sein letztes Rennen macht, zu beerben. Bis dahin gilt es allerdings noch einige kurze und lange Schwünge zu absolvieren, Notstopps zu üben und die Richtungswechsel von fließend bis fliegend zu trainieren. Ob es dann mit dem Bundeskader klappt, werden wir spätestens beim Ski-Weltcup-Jubiläumsrennen im Februar/März 2020 in Hinterstoder sehen.

Das Wichtigste ist, immer eine gute Figur zu machen!
Wer von diesen Skihasen ist eigentlich der Lehrer?
Mit Hilfe dieses Fotos kann die Frage leicht beantwortet werden…

Text: Katja Thiele    Fotos: Friedemann Bünger

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Weihnachtsvolleyballturnier 2018

„In der Mitte steht ein Netz und das ist gut so.“ (Spruch der Volleyball-Fans)

Traditionsgemäß erfolgte am 18.12.2018 der Anpfiff zum alljährlichen Volleyballturnier, dem die Teams aller Klassenstufen sowie die Lehrermannschaft mit Begeisterung folgten. Unter Leitung der Klasse 11 sowie der SportlehrerInnen wurden in teils hart umkämpften Sätzen die besten Teams ermittelt. Unangefochten setzte sich hierbei die Klasse 10 gegen alle Gegner durch. Herzliche Gratulation zu dieser Leistung!

Ein großes Dankeschön geht an die Schülerinnen und Schüler der Klasse 11, die sowohl im Schiedsgericht als auch hinter dem Buffet ihr Bestes gaben.

Text: Katja Thiele     Fotos: Lina Reim

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Schneewittchen

Es war einmal eine schöne Königstochter, weiß wie Schnee, rot wie Blut und schwarz wie Ebenholz, die lebte in Havelberg und führte sieben kleinwüchsigen, aber tanzbegeisterten Männern im Blaumann den Haushalt. Was sonst noch geschah, konnten alle kleinen und großen BesucherInnen am 13.12.2018 in der Aula des Schulzentrums live miterleben. Am Ende jedenfalls, soviel sei verraten, bekam das Titel-Girl seinen Prinzen… und so mancher hätte gern den Zauberspiegel mit dem losen Mundwerk gefragt, wer denn nun wirklich der oder die Schönste im ganzen Land ist! 

Ach hätte ich ein Kind…
oder ein anderes Spielzeug. Mir ist soo langweilig.
Märchenerzähler müssen multitaskingfähig sein – wer sonst könnte gleichzeitig reden und schaukeln?

„Frau Königin, Sie sehn ja janz niedlich aus, aber Schneewittchen is einfach ne Runde schnuckeliger.“
Jäger sollten lieber Problemwölfe jagen und nicht Problem-Stieftöchter erschießen.
Wieder mal keine Ahnung von erster Hilfe… oder wird das schon die letzte Ölung?
Im Großen und Ganzen haben wir allen Grund zum Tanzen.
Da naht der Retter in der Not, erlöst die Braut vom frühen Tod.
Die einzige Szene, die wir wirklich gründlich geübt haben! 😉

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Die UNO tagt in Havelberg

„Die UNO wurde nicht gegründet, um uns den Himmel zu bringen, sondern um uns vor der Hölle zu bewahren.“ (Winston Churchill)

Der UN-Sicherheitsrat in Havelberg – eine Simulation im Wirtschaftsunterricht

Am 30.10.2018 traf sich der UN-Sicherheitsrat das erste Mal in Havelberg, um die Sanktionen gegen Nordkorea wegen Besitzes atomarer Waffen zu besprechen.

Leider konnte die Delegierte des Staates Bolivien nicht an der Zusammenkunft teilnehmen. Daher waren nur 14 von 15 Mitgliedsstaaten vertreten, doch machte der Vorsitz dieses Mal eine Ausnahme und startete den Kongress trotzdem. Als erstes meldete sich die Abgesandte Perus zu Wort, wie sie es später noch öfter tat. Nach und nach arbeitete man sich durch die Artikel, welche verändert oder auch nur verbessert wurden. Entweder der neuverfasste Artikel wurde genehmigt, mit mindestens neun Stimmen, oder er wurde abgelehnt. Im Laufe des Kongresses merkte man, dass sich China, Russland und die USA zusammentaten. Diese doch recht ungewöhnliche Kombination machte zwar viele Vorschläge, doch lehnte man diese zu meist ab. Schnell berief man die ersten Lobbyingphasen ein, in denen die Journalisten Interviews mit den Delegierten der Länder Frankreich, China und den USA führten. Jene Interviews sind jedoch noch geheim und dürfen deswegen nicht in diesem Artikel vorgeführt werden. Man kann nur so viel verraten: Jeder kämpft für sich allein. Nach langen Diskussionen kam es zu Ankündigungen, wie z.B. von China. Die Delegierte der Volksrepublik China meinte nämlich, dass wenn es zu keiner Einigung käme, die Handelspartnerschaften mit einigen der anwesenden Länder beendet werden.

Nach vielen Diskussionen und Abstimmungen kam es zur finalen Entscheidung, bei der die Mitgliedsstaaten ihr Veto einlegen konnten. Dazu muss man sagen, wenn eines der fünf ständigen Mitglieder den neuen Artikeln und Vereinbarungen nicht zustimmt, so werden die neuen Versionen der Artikel nicht anerkannt. Auch wenn alle anderen Staaten für die erworbenen Resultate stimmten. Dieser Fall trat auch bei der Sitzung in Havelberg ein, da z.B. China als ein ständiger Staat, gegen die neuen Sanktionen stimmte.

Natürlich war all das nur eine Simulation des Wirtschaftsunterrichtes, doch haben wir trotzdem daraus lernen können, dass die Regelungen des UN-Sicherheitsrates überarbeitet werden sollten. Ansonsten kann ich sagen, und ich denke, ich spreche damit für alle, die diese Simulation auch durchführten, dass es nicht nur Spaß gemacht hat, sondern auch informativ und abwechslungsreich war.

Beitrag: Neele Köppe

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Studienfahrt Prag 2018

 

„Prag läßt nicht los. Dieses Mütterchen hat Krallen.“ (Franz Kafka)

Dazu muss man jedoch erst einmal in Tschechiens Hauptstadt gewesen sein, um sich selbst ein Bild davon zu machen. Diese Gelegenheit bot sich der Klassenstufe 12 gleich zu Beginn des Schuljahres. Gemeinsam mit einer Gruppe aus Tangermünde begab sie sich vom 13. bis zum 17.08.2018 auf eine Studienfahrt in die goldene Stadt. Das Programm war umfang- und abwechslungsreich. Nach einer mehrstündigen einführenden Stadtführung, die am Wenzelsplatz begann und nach verschlungenen Pfaden an der Karlsbrücke endete, konnte man die persönlichen Highlights auf eigene Faust erkunden. Vorher jedoch stand noch ein Besuch der Festung Karlstein an, der uns einen Überblick über die tschechische Geschichte bescherte. Neuere deutsch-tschechische Historie stand am nächsten Tag auf dem Plan, der der Erkundung des ehemaligen Ghettos Theresienstadt inklusive der kleinen Festung, des Museums und des Krematoriums gewidmet war. Für viele war es ein bedrückender Besuch, bei dem immer wieder die Frage nach Verantwortung und dem Umgang mit der Vergangenheit aufkam. Weitaus glamouröser ging es am letzten Tag zu, der der Besichtigung des Hradschins gewidmet war. Schloss, St.-Veits-Dom und goldenes Gässchen verfehlten die Wirkung auf die Besucher nicht. Allerdings waren aufgrund der großen Hitze alle froh, im Anschluss daran bei kühlen Getränken geruhsam über die Moldau zu schippern.

Fazit: Prag ist eine großartige Stadt. Der eine oder andere wird sicherlich noch einmal hierher zurückkehren.

Text und Fotos: Katja Thiele

       

 

 

 

 

 

 

Text und Fotos: Katja Thiele

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