Archiv der Kategorie: Aktuelles

Berufsmesse Havelberg 2023

Berufung: Der passende weltliche Beruf ist die eigentliche Bestimmung.“ (Max Weber)

Am Donnerstag, dem 19. Januar, fand eine Berufsmesse für die Schüler des Diesterweg Gymnasiums und der Sekundarschule am Weinberg in der Sporthalle am Eichenwald statt. Zahlreich sind Agenturen und Firmen erschienen. Nicht nur die Schüler konnten an dieser Messe teilnehmen, sondern auch die Bürger Havelbergs waren eingeladen. Die Schüler konnten sich dort nach Jobs, Praktika, Studien- und Ferienjobs erkundigen. Von der Gastronomie bis hin zur Verwaltung, Dienstleistung und Maschinenbau gab es so ziemlich alles. Unsere Schüler bekamen von Herrn Burggraf eine Aufgabe: Die Schüler wurden in Gruppen aufgeteilt und einer Firma zugeteilt, die sie interviewen sollten. Mit den Informationen sollen sie nun eine Stellenausschreibung für diese Firma schreiben. Viele der dort gewesenen Firmen haben in Havelberg einen Arbeitsplatz anzubieten.  Allgemein wurden die Schüler gut mit Werbeartikeln und Flyern versorgt.

Karriere machen? Gute Idee!

 

Text: Maya Knospe

Foto: K. Thiele

Weihnachtstraditionen

„Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg.“  George Bernard Shaw

Es gibt einige weihnachtliche Traditionen in Havelberg, die wir gern pflegen, der Zeit und den Möglichkeiten anpassen oder aber neu ins Leben rufen. Während das Weihnachtsvolleyballturnier (notfalls auch zu Ostern) zum Fest gehört wie Lametta zum Tannenbaum, regte Herr Bachor in diesem Jahr ein Treppensingen aller Schüler*innen und Kolleg*innen des Standortes an. Gern wurde dem Folge geleistet und so klang es heute vielleicht nicht immer ganz richtig, aber aus vielen Kehlen und mit sichtbarer Begeisterung über den Flur: „Fröhliche Weihnacht überall…“  Wer weiß, vielleicht wurde damit eine neue Tradition in unserem Haus aus der Taufe gehoben. 🙂

Mathematik-Olympiade – die Regionalrunde

 „Eine mathematische Wahrheit ist an sich weder einfach noch kompliziert, sie ist.Émile Lemoine

Zehn Köpfe rauchen am heutigen Tag sechs Schulstunden lang über den vier Aufgaben der 2. Stufe der Mathematik-Olympiade. Taschenrechner und Co sind dabei nicht erlaubt – ohne Hilfsmittel, nur unter Einsatz ihrer kleinen grauen Zellen müssen die drei Mädchen und sieben Jungen die gestellten Aufgaben bewältigen – und die sind anspruchsvoll! Von den zwanzig Havelberger Teilnehmer*innen der Schulrunde hatten sich exakt fünfzig Prozent für die Regionalrunde qualifiziert. Dabei belegten sie zwei erste, drei zweite und fünf dritte Plätze und nun warten wir gespannt auf die Ergebnisse, denn als nächste Station wartet die Landesrunde in Magdeburg auf die hellen Köpfe. Aber auch die Teilnahme an der heutigen Prüfung zeigt schon, welch pfiffige Mathematiker*innen ihr seid und wir freuen uns sehr, dass ihr es so weit geschafft habt!

Die erfolgreichen Teilnehmer*innen der Schulrunde…

… grübeln bereits mit Feuereifer über den Aufgaben der Regionalrunde.

PS: Für alle, die in diesem Jahr noch nicht dabei waren, besteht hier die Möglichkeit, sich einige Beispielaufgaben anzusehen:

Aufgaben (mathematik-olympiaden.de)

Und – Lust bekommen? Wir freuen uns über alle, die ihr Interesse an der Mathematik entdecken und unser Team verstärken wollen.

Text: A. Burggraf/K. Thiele

Fotos: A. Burggraf

Diesterweg-Drachen beim Bundesfinale

„Nicht zu kämpfen heißt niemals zu verlieren.“ (Chinesische Weisheit)

Momentan findet in Berlin das 100. Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ statt. Schulmannschaften aus der gesamten Bundesrepublik vertreten ihr Bundesland in verschiedenen Sportarten. Auch das Diesterweg-Gymnasium aus Tangermünde/Havelberg ist mit einer Mädchenmannschaft am Start.

Im Judo wetteifern sie drei Tage um die Medaillen beim größten Schulsportwettbewerb der Welt. Gekämpft wird teamweise in fünf Gewichtsklassen ( – 35 kg – 40 kg – 48 kg – 57 kg + 57 kg ). Jedes Mädchen tritt einzeln gegen eine Kontrahentin einer anderen Schule an. Pro gewonnenen Kampf gibt es einen Punkt (maximal also fünf Punkte).

Konnten die Altmärker bei ihrem Sieg im Landesfinale in Halle in diesem Jahr noch alle fünf Gewichtsklasse besetzen, sind es durch Schulwechsel und Krankheit in Berlin nur noch drei. Wenn andere Mannschaften voll besetzt waren, mussten wir daher alle drei Kämpfe gewinnen, um das Duell für uns zu entscheiden – eine  schwierige Aufgabe. In der Gruppenphase trafen die Mädchen auf das Sportgymnasium Schwerin und die Gutenbergschule Wiesbaden aus Hessen. Kein leichtes Los, doch die Altmärker bissen sich durch. Laura Eilmes konnte sich gegen ihre Gegnerin vom Sportgymnasium sensationell durchsetzen und so verlor man denkbar knapp mit 3 : 1. Gegen die Hessen hätten nun zwei Siege in den Gewichtsklassen gereicht, um den Einzug in die Finalrunde perfekt zu machen. Honey Seehra holte den ersten Punkt im Schwergewicht. Zoe Musial und Rike Wiedenhöver hielten lange mit, mussten sich aber schlussendlich doch geschlagen geben. Der zweite Sieg blieb aus und wieder verlor man undankbar mit 3:1. Damit ging es für die Mädchen in der Trostrunde weiter.

Im ersten Duell der Trostrunde musste dafür die Schule aus Sindelfingen (Baden-Württemberg) bezwungen werden. Zoe Musial opferte sich gegen ihre 5 kg schwerere Kontrahentin auf, konnte schlussendlich die Niederlage aber nicht abwenden. Lehrgeld mussten auch Honey Seehra und Rike Wiedenhöver zahlen. Beide verloren, ohne geworfen worden zu sein, mit jeweils drei Shido (Bestrafungen). Im nächsten Kampf gegen die Sachsen aus Döbeln konnte man nun den 11. Platz sichern. Trotz der Niederlage im Vorkampf schenkte das Team den gleichen Mädchen ihr Vertrauen. Nachdem sich Zoe auch in diesem Kampf nicht durchsetzen konnte, war es an Rike, für den zwischenzeitlichen Ausgleich zu sorgen. Von Anfang an dominierte sie den Kampf und konnte ihre Gegnerin mehrmals werfen. Mit einer Festhalte in der Bodenlage gewann sie schließlich. Die Entscheidung musste nun im Schwergewicht fallen. Honey hielt dem Druck stand. Auch sie warf ihre Kontrahentin und hielt sie anschließend unter dem Jubel ihrer Teamkameradinnen und ihres Trainers in einer Festhalte fest . Damit war der Endstand von 2 zu 1 für die Mädchen vom Diesterweg-Gymnasium perfekt und der elfte Platz von 16 Bundesländern gesichert.

Dieses Ergebnis war nur aufgrund des großartigen Gruppenzusammenhalts möglich. Obwohl die Mädchen an unterschiedlichen Schulstandorten unterrichtet werden, ist die Mannschaft sehr schnell zusammengewachsen. Einen großen Dank in diesem Zusammenhang sprach er der Judomarke Matsuru aus, die die Mannschaft mit Judoanzügen ausrüstete. Das einheitliche Auftreten schweißte die ohnehin tolle Gemeinschaft noch enger zusammen. Das Logo der Marke ist ein schwarzer Drache, woher auch der Kampfname “Diesterweg-Drachen” der Judoka rührt.

Leider konnte die Jungenmannschaft des Sportgymnasiums nicht anreisen, sodass den Mädchen die Teilnahme am Premierenwettbewerb “Mixed” verwehrt blieb. Nichtsdestotrotz waren einige Judogrößen aus Sachsen-Anhalt gekommen, um die Mädchen anzufeuern. Mit Luise Malzahn und Jakob Schiek wurden begeistert Selfies gemacht und Autogramme gesammelt.

Neben dem Sport galt das Augenmerk natürlich auch dem Bildungsauftrag dieser Schulfahrt und so standen die Besichtigung des Reichstagsgebäudes, des Check-Point Charlie und der Berliner Mauer auf dem Tagesprogramm. Kultureller Höhepunkt waren der Besuch der Blueman-Group am Dienstagabend, das Escape-Room-Spiel am Donnerstag und natürlich das traditionelle japanische Sushi-Essen.

Den Ausklang des Wettbewerbs bildete am Freitag  die Abschlussveranstaltung mit vielen tausend Schulsportlern aus Deutschland im riesigen Velodrom. Hierbei waren viele Spitzensportler und Ehrengäste anwesend. Für die jungen Judoka ein unvergessliches Erlebnis.

Text und Fotos: Friedemann Bünger

 

Schuljahresbeginn 2022/23

„So wie das Eisen außer Gebrauch rostet und das still stehende Wasser verdirbt oder bei Kälte gefriert, so verkommt der Geist ohne Übung.“ Leonardo da Vinci

Am 25. August 2022 beginnt um 07:30 Uhr ein neues Schuljahr. Wir treffen uns nach Klassen geordnet auf dem Schulhof und ziehen zur Begrüßung gemeinsam in die Aula ein. Danach finden für die Klassenstufen 6-10 in den ersten 4 Stunden Klassenleiterstunden statt. Im Anschluss erfolgt Unterricht laut Stundenplan (siehe App VpMobil bzw. VpMobil24).

Auch die Oberstufe beginnt den Tag mit 2 Klassenleiterstunden. Der Fachunterricht laut Stundenplan beginnt in der 3. Stunde (siehe App VpMobil bzw. VpMobil24).

Für die Schüler*innen der neuen 5. Klassen gilt folgender Ablaufplan: Um genügend Zeit zu haben, eure Klassenkamerad*innen, euren Klassenlehrer und das Schulgebäude kennenzulernen, sind für euch von der 1. bis einschließlich 6. Stunde Klassenleiterstunden vorgesehen.

Die Klassenleiterstunden finden in folgenden Räumen statt:

Klasse 5 (Herr Hochheim)         : R 205

Klasse 6 (Herr Sell)                        : R 207

Klasse 7 (Frau Wischnewski)   : R 402

Klasse 8/1 (Frau Barenthin)      : R 305

Klasse 8/2 (Frau Heuschkel)     : R 402

Klasse 9 (Frau Leutloff)               : R 202

Klasse 10 (Frau Kowalkowski): R 310

Klasse 11 (Frau Schedler)          : R 206

Klasse 12 (Frau Thiele)               : R 306

Text und Foto: Katja Thiele

Der letzte Schultag der Abiturstufe

„Abi heute Captain Morgan“ (Abi-Motto)

Nach zwölf Schuljahren, acht davon im Gymnasium, ist es nun geschafft – alle 24 Abiturient*innen haben die Zulassung zu den schriftlichen Prüfungen erhalten und feierten dies gemeinsam mit den jüngeren Mitschüler*innen und dem Lehrerkollegium.

Die Aula des Schulzentrums wurde kurzerhand von allerlei Pirat*innen gekapert, die sich diverse amüsante Schlachten auf den Gebieten Wissen, Können und Geschicklichkeit lieferten.

Klasse 5 tanzt erfolgreich gegen die Piraten an.

Klasse 6 misst sich in beinhartem Zweikampf beim Fingerhakeln…

… und testet die Standhaftigkeit der freibeuterischen Bauchmuskulatur…

… für führende Piraten gelten erschwerte Bedingungen. 🙂

Klasse 8 konnte den Freibeuterinnen nach hartem Duell ein Unentschieden abringen.

Klasse 9 musste knifflige Details der Geschichte gegen eine Übermacht der Pirat*innen verteidigen.

Die Landratten der Klasse 10 hätten ohne fremde Hilfe nie eine Chance gegen das Trio Infernal von der Havel gehabt.

Der Kapitän der Klasse 11 bewies, dass man nicht berechnend sein muss und dennoch rechnen kann.

Alle 24 Pirat*innen der Abiturklasse nach einem gelungenen letzten Schultag.

Wir wünschen euch viel Erfolg bei den Prüfungen!

Text: K. Thiele

Fotos: C. Kowalkowski/K. Thiele

Ostern 2022

Ostergedanken

Vom Geiste befreit erscheint manch Handeln

der Menschen in dieser seltsamen Zeit,

das hat die Welt gebracht so weit,

dass Angst man hat vor Klimawandel,

Krieg, Verderben, Grauen und Leid.

Doch Hoffnung lebt immer, sehet nur,

die Sonn‘ hinter Wolken am dunstigen Himmel,

das erste Grün in der Weite der Flur

und überall ein gar frohes Gewimmel

der Käfer und Bienen und Hummeln,

die summend von Blüte zu Blüte bummeln

und Nektar sammeln, den Pollen auch,

das ist bei Insekten ein uralter Brauch.

Auch die Menschheit hat Frühling so gern,

sie feiert die Auferstehung des Herrn

und hofft, dass die Botschaft, so klar und doch schlicht,

verfehlt ihre Wirkung auf uns alle nicht.

Lasst Frieden uns schließen und immer erhalten,

solang‘ wir auf Erden walten und schalten,

dann können mit Recht sagen Groß und auch Klein:

„Hier bin ich Mensch, und das will ich auch sein.“

 

Wir wünschen allen Schüler*innen, dem Lehrerkollegium sowie allen in der Schule Beschäftigten ein frohes Osterfest und freuen uns auf ein Wiedersehen am 19.04.2022.

Text und Foto: Katja Thiele

Volleyballturnier 2022

„Am Ende kann es nur einen Sieger geben…lasst sie uns vom Platz wegfegen!“ (VB-Motivationsspruch)

Da das traditionelle Weihnachts-Volleyballturnier wiederholt der Corona-Pandemie zum Opfer fiel, entschieden die Elftklässler*innen sich dafür, stattdessen ein Oster-Turnier ins Leben zu rufen. Mit dem Einverständnis der Schulleitung bereiteten sie sich auf das sportliche Event vor und allen Schüler*innen sowie dem Lehrerkollegium ein tolles Erlebnis. Egal, ob als Spieler*innen oder Zuschauer*innen – alle kamen auf ihre Kosten und die Halle tobte dank eifriger Fans über Stunden hinweg. Mit soviel Adrenalin im Blut war Kampfgeist bis zum letzten Ball vorprogrammiert. Für die Fairness des Wettbewerbs spricht, dass es dennoch keine Verletzten, wohl aber strahlende Sieger und stolze Platzierte gab, die mit Urkunden und süßen Präsenten für ihre spielerischen Leistungen geehrt wurden.

Vielen Dank an alle Elftklässler*innen, die mit Elan und guter Laune sowie leckeren Snacks für einen rundum gelungenen Tag sorgten und ganz nebenbei auch noch als Sieger des Turniers nach Hause gingen.

Text: Katja Thiele

Fotos: Christiane Kowalkowski/Katja Thiele

Studienfahrt Brüssel

„Die Geschichte der belgischen Schokolade reicht mindestens 400 Jahre zurück und jedes Jahr werden in Belgien mehr als 173.000.000 kg Schokolade hergestellt.“ (Chocolaterie Ovidias)

In der ersten Aprilwoche erlebten 21 Schüler*innen, zehn davon vom Standort Havelberg, ein Abenteuer der besonderen Art. Gemeinsam mit den Französischlehrerinnen Frau Müller und Frau Herrmann ging es in die Hauptstadt Belgiens, wo man, kaum dass der Check-in in einem Hotel im Industrieschick, früher eine Brauerei, erfolgt war, auch schon damit begann, die wirklich sehenswerte City von Brüssel zu besichtigen und über die Grand Place zu flanieren. Innerhalb der fünf Tage besuchte die Gruppe das EU-Parlament ebenso wie Tim und Struppi (im Comicmuseum!) sowie die Wahrzeichen der Stadt: das Atomium und die Nationalbasilika. Unverzichtbar war natürlich auch eine Exkursion zum Löwenhügel – wer wollte, konnte sich einmal fühlen wie Napoleon, der 1815 hier seine letzte Schlacht schlug und in Waterloo von General Wellington und Feldmarschall Blücher besiegt wurde.

Das absolute Highlight der Fahrt war jedoch der Besuch der Chocolaterie – von den drei „V“ (Vortrag, Vorführung, Verkostung) hatte die Verkostung eindeutig die Nase vorn. Es geht wirklich nichts über belgische Pralinen… außer vielleicht belgische Fritten. 🙂

Vielen Dank an die rührigen Französischlehrerinnen, die den Zehntklässler*innen ein so interessantes und schönes Erlebnis ermöglicht haben!

Text: Katja Thiele

Fotos: Katja Müller