Archiv der Kategorie: Aktuelles

Der Sommer kann kommen!

Sommerferienmodus: aktiviert! 🙂

Heiß erwartet – endlich da: Die Ferien haben begonnen. Den Auftakt dazu machten im wahren Wortsinne die Akteure unseres Blasorchesters, die mit dem Wind, der ihnen die Noten fortwehte, um die Wette bliesen. Nicht fortgeweht wurden hingegen die Noten, die sich auf den Zeugnissen befinden und den derzeitigen Leistungsstand anzeigen. Für viele sind sie ein positives Feedback für fleißige Arbeit, für andere ein Signal, im nächsten Jahr vielleicht ein bisschen intensiver in die Schulbücher zu schauen. Auf jeden Fall warten jetzt erst einmal knapp sechs freie Wochen auf alle, und die gilt es zu nutzen. Wir wünschen unseren Schülerinnen und Schülern, dem Kollegium sowie allen in der Schule Tätigen einen schönen Urlaub und viel Erholung, freuen uns aber schon heute auf ein Wiedersehen am 17.08.2026!

Das Schulorchester stimmt an und auf die Ferien ein.

Erwartungsvoll stehen alle auf dem Schulhof…

… und freuen sich neidlos über die Leistungen der anderen.

Die erfolgreichsten Schülerinnen und Schüler des Schuljahres 2025/26

Text und Fotos: K. Thiele

Jugendbeirat Havelberg

Politik ist zu wichtig, um sie nur den Erwachsenen zu überlassen!

Aus diesem Grund versammelten sich heute die Jahrgangsstufen 6 bis 11 in der Aula und lauschten aufmerksam dem Havelberger Bürgermeister, Herrn Bölt, der sie über die Möglichkeiten des Jugendbeirates informierte und Fragen beantwortete. Außerdem rief er die Jugendlichen dazu auf, ihre Bewerbungen auf einen der Plätze im Rathaus einzureichen, damit sie sowohl aktiv als auch passiv an der entsprechenden Wahl, die im neuen Schuljahr an den Schulen stattfinden wird, teilnehmen können. Der Jugendbeirat darf an allen Sitzungen des Stadtrates beratend teilnehmen und bekommt ein eigenes Budget in Höhe von 5000 Euro – wenn das kein Anreiz ist, sich mal ein bisschen mehr mit Kommunalpolitik zu beschäftigen!

Bürgermeister Bölt verspricht, sich höchstpersönlich um den Jugendbeirat zu kümmern.

Die Zuhörerschaft ist sichtlich interessiert.

Wer von den 150 Teilnehmenden wohl kandidieren wird?

Nicht meckern – machen!

 

Text und Fotos: K. Thiele

Anne Frank

O ja, ich will nicht umsonst gelebt haben wie die meisten Menschen.
Ich will den Menschen, die um mich herum leben und mich doch nicht kennen, Freude und Nutzen bringen. Ich will fortleben, auch nach meinem Tod.“ Anne Frank

Morgen wäre sie 97 geworden, gestorben ist sie jedoch bereits mit 15 – an Typhus, Hunger und Entkräftung im KZ Bergen Belsen, kurz bevor der Zweite Weltkrieg am 08. Mai 1945 endete. Ihr Tagebuch ist eines der bekanntesten und authentischsten biografischen Dokumente, es wurde in über 70 Sprache übersetzt und gilt weltweit als wichtiger Teil der Erinnerungskultur.  Anlässlich ihres bevorstehenden Geburtstages fand heute für die Klassen 10 und 11 in der Aula des Schulzentrums eine Veranstaltung statt, in der Beiträge aus Annes Tagebuch, Musik, aber auch mahnende Worte zum Erhalt der Demokratie ihren Platz fanden. Die Lesung wurde von der Theater- und Filmschauspielerin und Preisträgerin des Deutschen Fernsehpreises 2022, Friederike Becht, gestaltet und vom Intendanten der Altmark Festspiele mit Werken von Bach und Händel sowie Motiven aus dem Film „Schindlers Liste“ am Flügel begleitet. Interessierte Schülerinnen und Schüler erhielten die Gelegenheit, anschließend Fragen zu stellen.

Die Lesung mit Musik…

… gestaltet von Friederike Becht und Reinhard Seehafer…

… erreichte ihr Publikum, das interessiert folgte.

Text und Fotos: K. Thiele

La Traviata – Opernbesuch des Musikkurses 11

Die Oper von Giuseppe Verdi, für deren Besuch sich der Kurs gemeinsam mit Fachlehrerin Frau Schulze entschieden hatte, basiert auf dem Roman Die Kameliendame (La Dame aux camélias) von Alexandre Dumas dem Jüngeren. Im Mittelpunkt steht die Kurtisane Violetta Valéry, die ein luxuriöses, aber tragisches Leben in der Pariser High Society führt. Violetta verliebt sich in den jungen Alfredo Germont. Doch gesellschaftliche Doppelmoral und der Druck von Alfredos Vater zerstören ihr Glück. Die Geschichte endet tragisch mit Violettas Tod an Tuberkulose (Schwindsucht) in den Armen von Alfredo.

Die tragische Geschichte und die faszinierende Musik der romantischen Oper begeisterten gleichermaßen und auch diejenigen, bei denen diese Form der Musik nicht täglich auf der Playlist steht, konnten sich dem besonderen Erlebnis nicht entziehen.

Text: K. Thiele

Foto: S. Schulze

 

Voilà à quoi ressemblent des championnes !

Vier Schülerinnen der Klasse 9 unseres Standortes beteiligten sich am Bundeswettbewerb für Fremdsprachen (Team-Wettbewerb). Sie reichten ein im Französisch-Unterricht entstandenes Projekt, ein Schuhkartontheater mit Titel „Théâtre de Noël“ ein, das einen klassischen Weihnachtstag darstellt und mit charmantem Humor, einem Hund, der die Christbaumkugeln entwendet, die Jury überzeugte. Am Mittwoch, 22.04.2026, konnten sie den Preis gemeinsam mit ihrer Fachlehrerin Frau Müller im Gebäude der IHK in Magdeburg entgegennehmen. Wir gratulieren den Neuntklässlerinnen und Frau Müller herzlich zu diesem Erfolg

Franziska, Annalena, Laura und Lilly bei der Preisverleihung in Magdeburg

Text: K. Thiele

Fotos: K. Müller

Letzter Schultag 2026

„Eine Klassenzimmertür schließt sich, aber eine Welt voller Möglichkeiten öffnet sich.“

Nach zwölf Schuljahren ist für die Abiturstufe heute der Vorhang gefallen, aber bevor sie der Schule endgültig den Rücken kehrten, zeigten sie noch einmal, was in ihnen steckt und überraschten ihre Mitschüler*innen sowie das Lehrerkollegium mit rasanten Spielen, Musik, Spaß und guter Laune. Herzlichen Dank für die Mühe, die sich alle Beteiligten gegeben haben, um zwei Stunden lang voneinander Abschied zu nehmen und miteinander zu feiern. Wir wünschen allen Abiturientinnen und Abiturienten maximale Erfolge bei den schriftlichen und mündlichen Prüfungen!

So bunt und lustig geht es sonst eher selten zu.

Die Neuinterpretation des altbewährten Limbo – von Fünftklässler*innen und Lehrerinnen gleichermaßen souverän beherrscht.

Die Sechstklässler*innen waren lediglich lauter – deshalb bekamen sie den entscheidenden Punkt.

Bei der Pantomime konnte den Profis von der Lehrerinnenfront niemand das Wasser reichen!

Auch auf sportlicher Ebene hatten die Lehrer ein Quäntchen mehr Glück. Dafür siegten die Neuntklässlerinnen im Wissensquiz und punkteten mit ihrer Schnelligkeit.

Das Erkennen diverser Musikstücke war etwas für echte Kenner und Könner.

Dass Sport sehr wohl etwas mit Mathematik zu tun haben kann, bewies das abschließende Spiel, bei dem die Fachschaft zeigen konnte, was in ihr steckt.

Rasanter gingen die Elfer das Thema an…

Am Ende versammelte sich die große glückliche Familie zu einer…

… gewaltigen Polonaise quer über den Schulhof, bevor es für die „Kleinen“ zum Unterricht und für die „Großen“ ans Aufräumen und danach per Kremser an den Kamernschen See ging.

Ausbildungsmesse Havelberg

Man kann viel, wenn man sich nur recht viel zutraut.“ (Alexander von Humboldt)

Dazu muss man allerdings erst einmal herausfinden, was man eigentlich mit seinem Leben anfangen möchte. Dabei waren die Aussteller, die die Ausbildungsmesse in der Havelberger Eichenwald-Sporthalle mitgestalteten, allen interessierten Schülerinnen und Schülern sämtlicher Schulformen behilflich. Es konnten erste Kontakte zu Handel und Handwerk geknüpft, Informationen über ein Auslandsjahr eingeholt und Gespräche mit Vertretern zweier Fachhochschulen geführt werden. Auch Verhandlungen über Praktikumsplätze gehörten zum Besuch der Veranstaltung.

Eine ganze Reihe von Ausbildungsbetrieben der Region stellte sich den Interessenten vor.

Insbesondere die Stände der Hochschulen fanden regen Zulauf unter den Gymnasiastinnen und Gymnasiasten.

Text und Fotos: K. Thiele

Social Media erst ab 16?

Das ist die Frage, die sich Klasse 8 im Rahmen des Sozialkundeunterrichts stellte. Dazu wurden Fragebögen entwickelt, verteilt und ausgewertet. Herausgekommen sind interessante Ergebnisse, die hier veröffentlicht werden sollen.

Darstellung Diagramme für Homepage

Artikel_Umfrage Sozi_8_final

Das Material wurde der Redaktion von Frau Maschewski zur Verfügung gestellt.

Weihnachtssingen

Kaum hatte die zweite Stunde begonnen, lockten bisher ungehörte, aber angenehme Klänge alle Schülerinnen und Schüler aus den Klassenzimmern. Mit „Jingle Bells“ gab das in diesem Jahr neu gegründete Blasorchester der 5. und 6. Klassen den Auftakt zum gemeinsamen Singen aller in der Aula. Mit Frau Schulze am Flügel und einem mehr als zweihundertstimmigen Chor wurde die Weihnachtszeit in unserer Schule begrüßt. Alle waren sich einig: Es klang richtig gut!

Text  und Fotos: K. Thiele

Hänsel und Gretel retten Weihnachten

Anders als in dem bekannten Märchen der Brüder Grimm wurden Hänsel und Gretel dieses Mal nicht von ihren Eltern im Wald ausgesetzt, sondern begaben sich freiwillig dorthin, nachdem ihnen ein Engel erschienen war und sie gebeten hatte, den sich in Nöten befindlichen Weihnachtsmann aus dem Hexenhaus zu befreien. Mit dem ein oder anderen flotten Spruch auf der Lippe zogen die Geschwister abenteuerlustig durchs Unterholz, begegneten zwielichtigen Elfen und der hungrigen Hexe, bis sie schließlich im Pfefferkuchenhaus zur Befreiungstat schreiten konnten. Der Weihnachtsmann zeigte sich erkenntlich und die Hexe blieb, anders als im Original, am Leben und wohl weiter hungrig.

Die von den Elftklässler*innen verfasste und mit darstellerischer Freude gespielte Komödie nötigte dem äußerst zahlreich erschienenen Publikum so manchen Lacher ab. Viel Beifall gab es auch für die musikalischen Einlagen am Flügel und auf dem Cello. Gern wurde in der Pause und nach der Vorstellung das liebevoll vorbereitete Theater-Cafe besucht, wo von Bockwurst bis Popcorn alles angeboten wurde, so dass keine Wünsche offenblieben. Zur Freude aller Beteiligten wird das Stück am kommenden Donnerstag nochmals im Seniorenheim aufgeführt, so dass sich die intensive Arbeit daran auf jeden Fall gelohnt hat.

Dass Elfen zwar zuweilen hyperaktiv, aber nicht immer hilfreich sind…

… und mit hungrigen Hexen nicht zu spaßen ist,

mussten Weihnachtsmann und Co. am eigenen Leib im Kerker des Hexenhauses erfahren.

Aber zum Glück ist auf Hänsel und Gretel Verlass. Ergo: Ende gut, alles gut – da kann man auch frohgemut singen und schunkeln. 🙂

Das Publikum jedenfalls war zunächst erwartungsfroh und danach begeistert!

Text und Fotos: K. Thiele