Bronze nach zwei Krimis – Landesfinale Badminton in Halle (Saale)

Am 29. Januar trat unsere Schulmannschaft beim Landesfinale von Jugend trainiert für Olympia und Paralympics im Badminton an. Austragungsort war das Elisabeth-Gymnasium in Halle (Saale), wo die besten Schulteams Sachsen-Anhalts um die Medaillen kämpften.

Von Beginn an zeigte sich: Dieses Landesfinale war außergewöhnlich ausgeglichen. Unsere Mannschaft hielt in allen Begegnungen auf Augenhöhe mit und musste sich am Ende zweimal denkbar knapp mit 3:4 geschlagen geben. In beiden Fällen fehlte es nicht an Leistung oder Einsatz, sondern am letzten Quäntchen Glück – jenem Glück, das an diesem Tag nicht auf unserer Seite war.

Besonders bitter: Sowohl gegen die Schule aus Wolfen als auch gegen Merseburg gingen die Entscheidungen erst in den letzten Spielen verloren. Merseburg wiederum besiegte Wolfen ebenfalls nur knapp mit 4:3, was eindrucksvoll zeigt, wie eng das Leistungsniveau im gesamten Teilnehmerfeld war.

Am Ende stand dennoch ein starkes Ergebnis: Bronze beim Landesfinale. Die Mannschaft hat erneut bewiesen, dass sie zu den besten Badminton-Teams des Landes gehört – auch wenn sich diese Leistung diesmal nicht mit Gold oder Silber belohnen ließ.

Gleichzeitig markiert dieses Turnier den Abschluss von außergewöhnlich erfolgreichen Badmintonjahrgängen: In den vergangenen vier Jahren stand unsere Schule viermal im Landesfinale. Aufgrund anstehender Altersklassenwechsel wird es im kommenden Jahr jedoch voraussichtlich nicht möglich sein, erneut eine konkurrenzfähige Mannschaft zu stellen. Umso wichtiger ist es nun, über AG-Angebote und die enge Zusammenarbeit mit den Vereinen neue Talente zu entwickeln, um mittelfristig wieder um die Medaillen mitspielen zu können.

Wir gratulieren unserer Mannschaft zu dieser geschlossenen Teamleistung und danken allen Beteiligten für Einsatz, Fairness und Durchhaltevermögen.

Text und Foto: F. Bünger

Tag der offenen Tür

Wir öffnen unsere Türen – für Einblicke, Gespräche und Begegnungen.

Unter diesem Motto fand in diesem Jahr der Tag der offenen Tür im Schulzentrum Havelberg statt. Nachdem alle Gäste von Frau Klara und Herrn Burggraf in der Aula willkommen geheißen worden waren, konnten sie sich einen Überblick über die Räumlichkeiten, die Unterrichtsinhalte und Lehrkräfte der Sekundarschule und des Gymnasiums verschaffen. Die Fachbereiche Kunst, Technik, Gesellschaftswissenschaften und Mathematik sowie Naturwissenschaften luden zum Erkunden, Staunen und Mitmachen ein. Auch das im September neu gegründete Blasorchester stellte sich in einem kleinen, aber feinen Auftritt dem reichlich Beifall spendenden Publikum vor.

Wir freuen uns schon auf unsere künftigen Schülerinnen und Schüler, die wir bereits ein kleines bisschen kennenlernen durften. Bis bald im Diesterweg-Gymnasium!

Begrüßung der Gäste in der Aula

Letzte Vorbereitungen des Fachbereichs Kunst laufen

Das Politik-Quiz lockte nicht nur künftige Schülerinnen und Schüler an – das beste Ergebnis, 9 von 10 Punkten, erreichte übrigens ein Viertklässler. Chapeau!

Mit Enthusiasmus spielte das Blasorchester unter seiner Dirigentin Frau Schulze auf.

Erste Einblicke in die Chemie gaben Schülerinnen der elften Klasse – sie wissen sogar, wie man eine 1-Cent-Münze vergoldet. Wer braucht da noch Rumpelstilzchen, das bekanntlich Stroh zu Gold spinnen konnte?! 🙂

Text und Fotos: K. Thiele

Ski you later, Alligator!

  • Wenn der Schulleiter im Alligator-Kostüm zur Arbeit erscheint…
  • Wenn Sport von früh bis spät plötzlich ganz normal ist…
  • Wenn Tangermünde und Havelberg auf der Piste zu einer Gemeinschaft werden…
  • Wenn ein Skilager mehr prägt als jede Note…
  • Wenn all das zusammenkommt, dann ist wieder Skilagerzeit am Diesterweg-Gymnasium.

    Auch in diesem Jahr machten sich 38 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 – darunter 11 Snowboarder – gemeinsam mit dem Lehrerteam auf den Weg von der Altmark ins Ahrntal nach Südtirol. Die Busfahrt in diesem Jahr war lang, anstrengend und wenig komfortabel – aber sie blieb genau das: eine notwendige Begleiterscheinung, die das Gesamterlebnis nicht trübte.

    Im Skigebiet Speikboden wurde schnell klar, worum es in dieser Woche ging: Bewegung, Durchhaltevermögen, Zusammenhalt. Der Unterricht verlagerte sich konsequent auf die Piste. Von morgens bis nachmittags wurde gefahren, geübt, korrigiert und unterstützt – unabhängig davon, ob jemand zum ersten Mal auf Skiern stand oder bereits sicher unterwegs war.

    Begleitet wurde die Woche von einem Lied, das schnell mehr war als nur Hintergrundmusik: „Ski you later“. Zur Ski-Erwärmung wurde es täglich als gemeinsamer Tanz genutzt und entwickelte sich zum inoffiziellen Soundtrack des Skilagers. Spätestens beim Skifasching, bei dem auch der Schulleiter im Alligatorkostüm nicht fehlte, war klar: Dieses Lied gehört zu den Erinnerungen, die bleiben.

    Obwohl das Skilager offiziell Teil des Unterrichts ist und abiturrelevant bleibt, rückten Noten spürbar in den Hintergrund. Entscheidend waren die Erfahrungen und Erlebnisse, die einen nachhaltigen Lerneffekt hinterließen. Genau das, was im Schulalltag oft zu kurz kommt – und hier ganz selbstverständlich entstand.

    Besonders deutlich wurde in diesem Jahr auch der fächerübergreifende Ansatz. Physikalische Fragestellungen wie der sogenannte Lichtüberschlag ließen sich direkt neben der Piste anschaulich erklären und erleben.

    Am Ende blieb vor allem eines: das Gefühl, gemeinsam etwas geschafft zu haben. Schüler aus zwei Standorten, die im Alltag getrennt lernen, wuchsen in dieser Woche spürbar zusammen. Das Skilager zeigte einmal mehr, wie Schule aussehen kann, wenn Lernen nicht nur bewertet, sondern erlebt wird.

    Ski you later – Alligator. Dieses Skilager wird bleiben.

„Lieber ein Brett unter den Füßen als ein Brett vor’m Kopf“, dachten sich die Snowboarder.

„Sky above, earth below, peace within!“ – Das Lebensgefühl eines Snowboarders in Kürzestform.

„Life is better on the bretter, ganz egal auf wie vielen“, befanden die Teilnehmenden.

Text: F. Bünger

Fotos: R. Müller, F. Bünger

Ausbildungsmesse Havelberg

Man kann viel, wenn man sich nur recht viel zutraut.“ (Alexander von Humboldt)

Dazu muss man allerdings erst einmal herausfinden, was man eigentlich mit seinem Leben anfangen möchte. Dabei waren die Aussteller, die die Ausbildungsmesse in der Havelberger Eichenwald-Sporthalle mitgestalteten, allen interessierten Schülerinnen und Schülern sämtlicher Schulformen behilflich. Es konnten erste Kontakte zu Handel und Handwerk geknüpft, Informationen über ein Auslandsjahr eingeholt und Gespräche mit Vertretern zweier Fachhochschulen geführt werden. Auch Verhandlungen über Praktikumsplätze gehörten zum Besuch der Veranstaltung.

Eine ganze Reihe von Ausbildungsbetrieben der Region stellte sich den Interessenten vor.

Insbesondere die Stände der Hochschulen fanden regen Zulauf unter den Gymnasiastinnen und Gymnasiasten.

Text und Fotos: K. Thiele

Social Media erst ab 16?

Das ist die Frage, die sich Klasse 8 im Rahmen des Sozialkundeunterrichts stellte. Dazu wurden Fragebögen entwickelt, verteilt und ausgewertet. Herausgekommen sind interessante Ergebnisse, die hier veröffentlicht werden sollen.

Darstellung Diagramme für Homepage

Artikel_Umfrage Sozi_8_final

Das Material wurde der Redaktion von Frau Maschewski zur Verfügung gestellt.