„Halt die Klappe!“,
hieß es am Mittwoch bei den beiden 6. Klassen. Der Spruch stammt aus mittelalterlichen Klöstern. Die Mönche mussten lange stehen und nutzten klappbare Stehhilfen (Misericordien). Klappte man sie unvorsichtig hoch, knallten sie laut – man musste also buchstäblich „die Klappe halten“, um das Gebet nicht zu stören.
Das letzte Thema im Geschichtsunterricht des Jahrgangs waren die Lebensformen im Mittelalter. Dazu gehört natürlich auch das Leben im Kloster. Um das zu veranschaulichen, sind wir am Mittwoch (1.7.) mit beiden 6. Klassen sowie Frau Kowalkowski, Frau Schedler und Frau Schulz nach Jerichow gefahren, an die Straße der Romanik.
Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie Lehmziegel hergestellt wurden. Das zeigte ein Museumsmitarbeiter. Anschließend konnten sie selbst mit dem Material etwas herstellen. Im Anschluss gab es eine Führung durch das Kloster der Prämonstratenser.
Die gesamte Veranstaltung kam bei den beiden 6. Klassen so gut an, dass die Fahrt zum festen Bestandteil des Unterrichts werden soll, zumal die Busse mittlerweile in knapp 50 Minuten direkt nach Jerichow fahren, so dass Aufwand und Nutzen in einem angemessenen Verhältnis stehen.






Text und Fotos: C. Kowalkowski