Archiv der Kategorie: Exkursionen/Projekttage

Mobbing

„Was andere Menschen über dich sagen, sagt mehr über sie aus als über dich.“

Mit dieser Problematik beschäftigten sich die Klassen 9 und 10/1 am 23.10.2024. Intensiv setzten sie sich mit Vorurteilen und Stereotypen auseinander, spielten Situationen durch und näherten sich auf diese Weise der Thematik an. Insgesamt wurde die Präventions-Aktion als sinnvoll empfunden, obwohl man sich einen stärkeren Fokus auf das Problem Cybermobbing gewünscht hätte.

Die Frage, wie sehr uns unsere Vorurteile beeinflussen, …

… konnte man am Spiel „Wen rette ich?“ gut beantworten.

Text und Fotos: K. Thiele

Marionettentheater

„Die Zauber des Puppentheaters liegt darin, dass eigentlich unbelebte Dinge scheinbar lebendig auf der Bühne agieren.“ (Ute Zauft)

„In einem Wald belauscht unser Held Peter zwei Teufel, die sich gegenseitig von ihren Ruhmestaten berichten. Der eine vergiftete den Brunnen einer Stadt, der andere ließ die schöne Prinzessin erkranken. Natürlich macht sich unser Held gleich auf den Weg, um alles wieder in Ordnung zu bringen…“* Dabei wurde er gedanklich von den Schülerinnen und Schülern der fünften Klasse begleitet, die sich im Deutschunterricht mit dem Märchen „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“ beschäftigt hatten und nun nicht nur gebannt der Handlung lauschten, sondern auch Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede zwischen den beiden Formen herausstellten.

Ihnen folgten kurz darauf die Sechstklässlerinnen und Sechstklässler ins improvisierte Theater, die sich mit dem anspruchsvollen Stück „Faust“ beschäftigten. Die Hybris des namengebenden Protagonisten, seine Taten und seine Höllenfahrt zogen viele in seinen Bann, aber erklärter Publikumsliebling war und blieb der Hans Wurst, der mit der ihm eigenen Bauernschläue sogar die Abgesandten der Hölle übertölpelte und dem Schicksal seines Brotherren entging.

In gewohnt amüsanter und gleichzeitig professioneller Manier sorgte das Marionettentheater Bille wieder einmal für gute Unterhaltung und literarische Bildung zugleich.

Aufmerksam verfolgt das Publikum das Gespräch…

… der beiden Teufel, das Anlass für Peter ist, in der Hölle…

… des Teufels Großmutter einen Besuch abzustatten.

Zufriedene Mienen am Ende des Stückes.

Fotos und Text: K. Thiele

* Quelle: Marionettentheater Bille (marionettentheater-bille.de)

Klassenfahrtswoche 2024

„Das Beste an der Schulzeit waren schon immer die Klassenfahrten.“

Dabei ist es völlig egal, ob man in der 5., 8., 9. oder 10. Klasse ist – Hauptsache, man ist unterwegs! Dabei führte die Fahrt unsere Jüngsten nur ein kleines Stück von zuhause weg – mit ihrem Klassenleiter Herrn Gennermann zelteten sie auf den Havelwiesen und hatten trotz des Regens eine Menge Spaß auf der Hüpfburg, die, nass, wie sie war, zum Schliddern nur so einlud.

Schon weiter weg begaben sich die 8. und die beiden 9. Klassen, die unter Leitung von Frau Lemme in Hamburg bzw. in Begleitung von Frau Barenthin, Frau Wischnewski und Frau Leutloff in Dresden unterwegs waren und sich bei einer Hafenrundfahrt bzw. einer Führung in der Semper-Oper interessante Details der jeweiligen Städte aneignen konnten.

Am weitesten entfernte sich die Französischklasse 10, die in Strasbourg nicht nur elsässische Klassiker kennenlernte, sondern auch das soeben neu gewählte EU-Parlament besichtigte. Lebensnaher kann Unterricht nicht sein. Dank an Frau Müller für ihre stets interessanten Programme!

Hüpfburg und Schlidderbahn in einem – ein Wahnsinnsspaß für unsere Jüngsten!

Nach so viel Bewegung braucht es erst einmal eine Stärkung.

„Ick heff mol en Hamborger Veermaster sehn, to my hooda! To my hooda!“

„Elbflorenz“ – eine der schönsten Barock-Städte Deutschland

Die roten Samtsitze waren schon mal sehr bequem. Nun fehlte eigentlich nur noch die passende Oper… 🙂

Text: K. Thiele

Fotos: T. Gennermann, I. Wischnewski, B. Barenthin, I. Leutloff, M. Lemme

 

 

Wassersport

„Paddeln ist die Kunst nass zu werden, ohne baden zu gehen.“ 

Die herrliche Flusslandschaft, in der wir leben, ist Grund genug gewesen, vor einem Jahr den Sportkurs der Oberstufe auf’s Wasser zu verlegen. So sah man in der zweiten Juniwoche wieder eine Reihe von Elftklässlerinnen und Elftklässlern beider Standorte, die mutig in ihre Kajaks glitten und allein mit Muskelkraft die Havel durchpflügten. Anfahren, umkehren, Ausdauer und Sprint standen dabei auf dem Lehrplan, aber auch Essen kochen, einander helfen und als Gruppe zusammenzuwachsen waren Bestandteile des von den Herren Bünger, Gust und Wagnitz begleiteten Wasserlagers, das allen Teilnehmenden gut gefallen hat und zur Tradition unserer Schule werden soll.

Früh übt sich, was einst auch einmal an diesem Kurs teilnehmen will. Unsere Jüngsten aus Klasse 5/1 nutzten einen Projekttag, um unter Leitung von Frau Maschewski mit ihren Canadiern von Havelberg nach Nitzow zu paddeln – vorbei an Fischreihern, Kormoranen sowie Bibern und begleitet von majestätischen Adlern, die über ihnen ihre Kreise zogen. Nicht jedem/r gelang das ruhige Gleiten auf Anhieb, aber am Ende waren alle stolz auf das Geleistete – und froh, endlich angekommen zu sein. 🙂

Nach dem straffenden Morgenbad geht es in die Boote.

Die Teilnehmenden aus Tangermünde werden von den Havelbergern durch ihre Heimatstadt geführt.

Kann es ein besseres Werbefoto für diesen Sportkurs geben?!

Der Nachwuchs ist im Canadier am Start.

Paddeln UND Lenken muss man erst einmal unter einen Hut bekommen.

Dass der Naturschutz dabei beachtet wird, versteht sich von selbst.

Schiff ahoi!

Text: K. Thiele

Fotos: F. Bünger, J. Maschewski

Kunst-Exkursion

„Die Kunst ist eine Metapher für das Unsterbliche.“  (Ernst Fuchs)

Um selbst Kunst hervorbringen zu können, ist es zuweilen wichtig, sich inspirieren zu lassen. Aus diesem Grund besuchte die Klasse 9 im Rahmen des Unterrichts eine Ausstellung im Prignitz-Museum, bei der unter dem Titel „Kontraste“ Werke von Anette Lück-Lerche und Britta Lehmann ausgestellt wurden.

Klasse 11 hingegen beschäftigte sich im Freien mit Naturstudien, die skizzenhaft festgehalten wurden.

Einigkeit macht stark.

Großes Interesse an der Kunst anderer

Klasse 11 mit ihrer Kunstlehrerin

Text: K. Thiele

Fotos: M. Lohse

 

Exkursion Physik Klasse 10&12

   „Der Inhalt der Physik geht die Physiker an, die Auswirkung alle Menschen.“ (Friedrich Dürrenmatt)

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 und 12, besuchten am 16.02.2024 im Rahmen des Physik-Unterrichts die Universität Potsdam. Wir, die Zehntklässler*innen, besuchten die Abteilung der Didaktik und untersuchten verschiedene Stoffe auf ihre Radioaktivität. Die 12. Klasse wiederum erforschte die spezifische Ladung des Neutrons im Labor. In der Mittagspause gingen wir gemeinsam in die Mensa der Uni, wo wir drei Gerichte zur Auswahl hatten, welche alle sehr appetitlich waren. Danach hatten wir noch Zeit, um uns den Campus anzuschauen, wo wir sogar in die Bibliothek gegangen sind und Einblick in das Leben der Studierenden bekamen. Auf der Rückreise hat sich unser Zug um eine Stunde verspätet, worauf wir in Berlin warten mussten und dann zurück nach Hause fuhren.

Die Ruhemasse eines Neutrons beträgt:                                                              mn = 1,674 927 351·10-27 kg
     = 1,008 664 916 00 u                                                                                              Da bleibt zu hoffen, dass niemand auf die Idee kommt, das Neutron aus der Ruhe zu bringen…

Diese jungen Damen jedenfalls sind die Ruhe in Person.

Die Ergebnisse des Physik-Kurses werden von den Mitgliedern des Französisch-Kurses simultan übersetzt! 😉

Physik kann auch Spaß machen… muss aber nicht.

In direkter Nachfolge Lise Meitners…

Der potenzielle wissenschaftliche Nachwuchs der Universität Potsdam nimmt schon einmal zur Probe Platz.

Physikalische Probleme…

…regen sichtlich zum Denken an.

Das ist NICHT die Hexenküche, wie manch einer vermuten möchte, sondern ein naturwissenschaftliches Experiment!

Text: Josephin Erdmann, Pia Schulz

Fotos: Emily Wienecke

Woyzeck

»Ein guter Mord, ein echter Mord, ein schöner Mord, so schön, als man nur verlangen tun kann, wir haben schon lange so kein gehabt« Gerichtsdiener (Büchner Szene 26, S. 31)

1836, mitten in der Epoche Vormärz, entstand Georg Büchners Dramenfragment „Woyzeck“, die Geschichte eines Mannes, der unter seinen Lebensumständen leidet und letztlich zum Mörder seiner Freundin wird. Seiner Zeit weit voraus brach der junge Autor des Stückes mit den Traditionen des klassischen Theaters und schuf den ersten Beitrag dessen, was später unter dem Namen „Soziales Drama“ bekannt wurde.

Am 21.02. besuchte die Oberstufe unseres Gymnasiums eine Aufführung dieses Stückes, das durch Raimund Groß in außerordentlich minimalistischer Art und Weise auf die Bühne gebracht wurde. Selbst das Ensemble war auf einen einzigen Darsteller geschrumpft worden, so dass es zuweilen nicht ganz einfach war, dem Gang der Handlung zu folgen. Die sich anschließende Diskussionsmöglichkeit wurde nur bedingt genutzt, Denkanstöße bot sie aber allemal.

Raimund Groß alias Woyzeck, Marie, Hauptmann, Doktor, Andres, Tambourmajor…

Gespaltene Reaktionen im Publikum

Text und Fotos: K. Thiele

Skikurs 2024

Was macht ein Mathematiker beim Skifahren? Er rechnet mit Brüchen.

Davon blieben die sieben Teilnehmer*innen am diesjährigen Skikurs zum Glück verschont, auch wenn sie den grassierenden Infekten Paroli bieten mussten. Das tat der Begeisterung für den Wintersport allerdings keinen Abbruch, wie das im Anschluss entstandene Gedicht von Johann, Oliver und Jeremy zeigt.

Bedeckt mit Schnee der hohe Berg,

die Busfahrt zieht sich ewig,

Helme, Ski und Stöcke aus dem Werk,

ich seh‘ den weißen Landstrich.

 

Mit Schlagerliedern zur Piste,

den Lift bis zum Seenock hoch,

Schlittenfahr’n bringt Freude wieder,

Pizza, Pommes bis zum Tod!

 

Jeden Tag die Piste runter,

Hexenkessel geh‘ ma steil,

Skifahrer sind immer munter,

Oida san die Alpen geil!

 

(Fast) Die ganze Havelberger Truppe.

Text: K. Thiele

Gedicht: J. Leue, O. Gortat, J. Vogt

Foto: F. Bünger

Ausbildungsmesse

„Wer nicht aus Liebe zur Sache arbeitet, sondern nur des Geldes willen, der bekommt gar nichts – weder Glück noch Geld.“ (Charles M. Schwab)

Damit den Schülerinnen und Schülern unseres Gymnasiums diese Erfahrung erspart bleibt, nahmen die Jahrgangsstufen 8 bis 11 an der diesjährigen Ausbildungsmesse in Tangermünde teil. Dort stellten sich regionale Firmen mit attraktiven Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten vor, die Fragen beantworteten und Interesse weckten. War es zunächst vielleicht eher das ein oder andere Gadget, das an den einzelnen Ständen lockte, ergaben sich im Laufe der Stunde durchaus interessante Gespräche zwischen potenziellen Arbeitgebern und Arbeitnehmern.

Landrat Puhlmann und Schulleiter Müller eröffneten die Messe.

Handwerk hat goldenen Boden – und zuweilen auch eine leckere Füllung.

Die Berührungsängste schwinden schnell, wenn man nicht mit der Chefetage, sondern zunächst erst einmal mit den Azubis ins Gespräch kommt.

Text und Fotos: K. Thiele

Schwimmbadfest 2023

„Wer einen Job mit chlorreicher Karriere wünscht, sollte Bademeister werden.“ (Postkartenspruch)

Während das Sportfest nicht nur aufgrund der dort gezeigten Höchstleistungen der Schüler*innen, sondern auch der der Sonne eine schweißtreibende Angelegenheit war, zeigte sich der Feuerball zum heutigen Schwimmbadfest ein wenig außer Form. Bei 18 °C kostete es einige Überwindung, in die Fluten zu tauchen, aber nachdem die mutigen Fünftklässler*innen den Anfang gemacht hatten, gab es bald kein Halten mehr.  Die von den Klassen 10 und 11 betreuten Stationen waren gut frequentiert, es wurde geplanscht, getaucht, geschwommen, Wasserball gespielt und auch auf dem Land war ein reges Treiben auf dem Volleyballfeld und an der Tischtennisplatte zu sehen. Frisch gebackene Waffeln und leckeres Eis versüßten das Fest zusätzlich, auch wenn so manchem ein Stück davon im Halse steckenblieb, als Neptun, der Schrecken der Meere, aus den Fluten stieg und einigen Anwesenden, die von seinen Häschern überwältigt wurden, bei der Taufe neue Namen verlieh. Erklärter Höhepunkt war schließlich die große Schwimmstaffel, an der sich so viele Schüler*innen wie noch nie, zwei Lehrer und der Schulleiter beteiligten. Angefeuert von der ganzen Schule gaben sie alles und es gelang erstmals, den bis dahin ungekrönten König der Schwimmbahn knapp zu schlagen. Respekt!

Ein großes Dankeschön für die Vorbereitung und Durchführung des Schwimmbadfestes sowie die Verköstigung geht an die Schülerinnen und Schüler der Klassen 11 und 10, die die Veranstaltung souverän managten. 🙂

Schwimmbadfest? Einfach super!

Von elegant bis rustikal – die Turmspringer*innen überzeugten auf ganzer Linie.

Im Kampf um die besten Zeiten war jede Rutschposition erlaubt.

Hier wird für das nächste Turnier trainiert.

Neptun legt höchstselbst Hand an, um die Landratten zu taufen.

Der Startpfiff zur großen Abschlussstaffel ist gerade ertönt!

Text und Fotos: K. Thiele